Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Exklusive Wohnungen mit Teehäuschen
Lokales Teltow-Fläming Exklusive Wohnungen mit Teehäuschen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 18.08.2017
Der Neubau an der Seebadallee 36 in Rangsdorf greift Elemente der Architektur der 1920er und 30er Jahre auf. Quelle: Entwurf: Steiner Weißenberger Architekten
Anzeige
Rangsdorf

Für Liebhaber der Bauhaus-Architektur ist Rangsdorf ein echtes Kleinod. Als der Ort in den 1920ern seine erste Blüte erlebte, ließen sich viele Bauherren von der modernen Sachlichkeit der damals jungen Schule für Architektur und Design inspirieren. Der Architekt Otto Werner hinterließ vor allem in der Waldsiedlung zahlreiche Spuren seines Schaffens: kubistische Formensprache und das Zusammenspiel von hellem Putz und roten Klinkern auf der Fassade.

Formensprache greift Bauhaus-Architektur auf

Noch heute lassen sich Bauherren in Rangsdorf von dem architektonischen Erbe inspirieren. Das Rathaus des Architekten Tassilo Soltkahn lehnt sich an die Formensprache der 20er und 30er Jahre an, auch am 2015 eröffneten Feuerwehrhaus findet sich das für Rangsdorf typische Klinkerband an den Fenstern wieder. Selbst private Investoren besinnen sich auf die Historie des Orts. Ein Beispiel dafür bietet die Baustelle an der Seebadallee 36. Mitten auf Rangsdorfs Flaniermeile entsteht derzeit ein Wohn- und Geschäftshaus. Der dreigeschossige Bau zitiert Gestaltungselemente aus der Rangsdorfer Blütezeit des 20. Jahrhunderts: klare Formen und das backsteinrote Klinkerband an den Fenstern. „Wir wollen, dass das Haus nicht wie ein Fremdkörper wirkt, sondern dass es sich in die Umgebung einfügt“, sagt Nora Josupeit von der Baufirma Christian von Weschpfennig. Das Unternehmen aus Rangsdorf hat mittlerweile die erste Etage fertig. Nora Josupeit macht die Vermietung und ist von der Nachfrage überrascht. „Wir hatten nicht mit so vielen Interessenten gerechnet“, sagt sie.

Privatsphäre oder Geselligkeit – beides ist möglich

Elf Wohnungen und zwei Gewerbeflächen entstehen. Die Wohnungen haben zwei und drei Zimmer und sind seniorengerecht und barrierefrei – eine Marktlücke in Rangsdorf, wo derzeit vor allem Einfamilienhäuser entstehen. Besonders groß ist das Interesse von Einheimischen, die einen Ruhesitz in Rangsdorf suchen. „Viele ältere können ihr Haus und ihren Garten nicht mehr bewältigen, wollen aber auch nicht ins Seniorenheim und schon gar nicht wegziehen“, sagt Nora Josupeit. Die Ausstattung der Wohnungen wird exklusiv – mit Fußbodenheizung, Einbauküchen und bodengleichen Duschbädern. Damit die neuen Bewohner auch in Zukunft genug Privatsphäre haben, hat der Architekt die Balkone so angeordnet, dass niemand den anderen beobachten kann. Wer es etwas gesellig mag, trifft sich im Teehäuschen, das im Garten entstehen soll. In der kalten Jahreszeit bietet eine Gemeinschaftswohnung den Hausbewohnern Raum, sich zu treffen oder um Besuch einzuquartieren. „Es soll ein bisschen wie in einer Wohngemeinschaft sein“, sagt Nora Josupeit.

Etwa die Hälfte der Wohnungen ist bereits vermietet. „Wir wenden uns vor allem an ältere Menschen“, sagt Nora Josupeit. Sie sollen ihre neue Bleibe bequem per Fahrstuhl erreichen, Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhof und der See sind in wenigen Minuten zu erreichen. Bis die ersten Umzugswagen vor der Tür stehen, wird noch ein gutes halbes Jahr vergehen. Im April 2018 soll die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Von Christian Zielke

20-jähriger Berliner stirbt auf der Verbindungsstraße zwischen Hennickendorf und Ahrensdorf – Bürger fordern endlich Konsequenzen

17.08.2017

Lesen ist der Einstieg ins Kopfkino. Um den kommenden Erstklässlern den Spaß an Büchern näher zu bringen, beteiligt sich die Blankenfelder Buchhandlung am Projekt Lesetüte. Ältere Schüler gestalten die bunten Papierbeutel, die mit einem Buch und anderen nützlichen Dingen für den Schulanfang gefüllt sind.

17.08.2017

Die Heimatstube Trebbin zeigt in einer neuen Ausstellung die Geschichte der Feuerwehr in der Stadt. Diese feiert in diesem Jahr ihr 135-jähriges Bestehen. Viele historische Dokumente zeigen den Wandel der Aufgaben der Wehr.

17.08.2017
Anzeige