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Experimente mit Holz

Neues Projekt in der Waldpädagogik Experimente mit Holz

Versuche mit Holz sind neuerdings bei der Oberförsterei Baruth möglich. Dort wurden acht Experimentierstationen errichtet. Sie gehören zum Konzept der forstlichen Waldpädagogik. Siebt- und Achtklässler der Baruther Oberschule haben den Parcours schon mal getestet.

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Schüler der Freien Oberschule in Baruth testen die Experimentierstationen der Oberförsterei.

Quelle: Andreas Staindl

Baruth. Schüler können in Baruth neuerdings mit Holz experimentieren. Die Experimentierstationen auf dem Hof der Oberförsterei wurden kürzlich eröffnet und erweitern das waldpädagogische Angebot der „Holzerlebniswelt“.

„Wir wollen den Schülern den Roh- und Werkstoff Holz noch besser nahe bringen“, sagt Heiko Fritzsche, Leiter der Oberförsterei, „schön wäre ein Aha-Effekt, der lange anhält.“ Acht Experimentierstationen stehen zur Verfügung. Die Schüler können Holz unter dem Mikroskop betrachten, die Dichte oder Wärmeleitfähigkeit von Holz bestimmen oder die Biegefestigkeit testen.

„Die Experimente sind sehr interessant“, sagt Christian Schlickeisen. „Schön finde ich, dass man Holz hier auch anfassen kann und nicht nur theoretisch etwas über diesen Rohstoff erfährt,“ so der Achtklässler der Freien Oberschule Baruth, der mit seiner Mitschülerin Viviane Müller experimentiert. Auch sie ist begeistert: „Die Experimente helfen mir besser zu verstehen, was ich in der Schule schon über Holz gelernt habe.“

Lehrerin Janine Tursch ergänzt: „Ich werde die nächste 7. Klasse dort anmelden. Wichtig ist allerdings, die Schüler gezielt auf den Besuch vorzubereiten.“ Sie wünscht sich zudem ein Lösungsheft, um die einzelnen Aufgaben in der Schule auswerten zu können. Die Schüler erhalten ein Arbeitsheft mit Aufgaben, die sie an den acht Stationen lösen sollen. Zehn Minuten haben sie pro Station Zeit. „Die Experimente lassen sich gut mit anderen waldpädagogischen Angeboten kombinieren“, sagt Heiko Fritzsche.

Zudem sei fächerübergreifendes Lernen möglich, wie Janine Tursch sagt: „Gefragt sind Kenntnisse aus Biologie, Physik und Chemie.“ Das neue Angebot lockt auch Schulen aus dem Nachbarkreis Dahme-Spreewald. „Ich werde die Experimentierstationen an unserer Schule anbieten“, sagt Joachim Klatt von der Spreewaldschule in Lübben.

Hintergrund

1995 hat Brandenburg per Dienstanweisung als erstes Bundesland die Waldpädagogik zur Dienstaufgabe für die Landesforstverwaltung gemacht.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg führt anlässlich des Jubiläums „20 Jahre forstliche Waldpädagogik“ viele Veranstaltungen durch.

Die Experimente sind für Schüler ab der 7. Klasse vorgesehen. Siebt- und Achtklässler der Freien Oberschule in Baruth haben die einzelnen Stationen getestet und wertvolle Hinweise geliefert wie Heiko Fritzsche sagt und fügt hinzu: „Eine solche Einrichtung gibt es landesweit bisher nicht.“

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat die Finanzierung ermöglicht, die Dubrow GmbH aus Bestensee (Dahme-Spreewald) die Naturlehrmittel gebaut. Ab 1. Oktober dieses Jahres kann das neue Angebot in der „Holzerlebniswelt Baruth“ genutzt werden.

Kontakt: 03 37 04/7 06 90

Von Andreas Staindl

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