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Teltow-Fläming Experte berät für prima Raumklima
Lokales Teltow-Fläming Experte berät für prima Raumklima
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00:20 10.09.2017
Ramon Wittich rät zu regelmäßigem Lüften bei vollständig geöffneten Fenstern. Sie dauerhaft nur anzukippen sei tabu. Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Mit Blick auf den Kalender und die bevorstehende Heizsaison schwant Ramon Wittich schon Böses. Wittich ist technischer Vorstand bei der Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde (WGL) und hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Problem der Feuchtigkeitsschäden beschäftigt. „Ich bin in großer Sorge“, sagt er, „weil es ein feuchter Sommer war, in dem die Pilzsporen günstige Bedingungen hatten, sich über die feuchte und warme Luft zu verteilen.“

Jetzt ist die Zeit, die Feuchtigkeit aus der Wohnung zu verbannen

Davon sind natürlich nicht nur die Mitglieder seiner Genossenschaft betroffen, sondern generell alle Mieter, Wohnungsinhaber und Hausbesitzer. „Wer an sehr heißen Tagen viel gelüftet hat“, so Wittich, holt sich nicht nur warme Luft, sondern ein Vielfaches an Feuchtigkeit und unter Umständen auch Pilzsporen in die Wohnung.“ Und da es jetzt wieder kühler wird, setze sich die Feuchtigkeit ab. Drum sei es im Interesse eines guten Raumklimas nun an der Zeit, die im Sommer eingepufferte Feuchtigkeit aus der Wohnung zu verbannen.

Besser gleich etwas unternehmen, als auf den Schimmel warten

Wie man das am besten macht, darüber hält Wittich für die Bewohner der 1778 WGL-Wohnungen regelmäßig Vorträge und berät sie bei der Besichtigung von Feuchteschäden auch individuell. „Dadurch haben wir jetzt deutlich weniger Schäden als früher“, sagt Wittich stolz. Leider fühlten sich die Mieter oft bevormundet oder für die Schäden verantwortlich gemacht. Es sei ihm aber lieber, man unternehme gleich beim ersten Stockflecken etwas, als wenn der Schimmel schon fröhlich vor sich hinsprießt.

Im Herbst auf den Winter vorbereiten

„Der Herbst ist extrem wichtig, um sich auf den Winter richtig vorzubereiten“, sagt der Raumklima-Experte. So seien angekippte Fenster absolut tabu. Als Faustregel gelte: Trockene Luft ist gut. Und das erreiche man, indem man morgens einmal für fünf bis zehn Minuten richtig durchlüfte und die feuchtwarme Luft bei weit geöffneten Fenstern wegblase. Dasselbe sollte nachmittags und abends wiederholt werden. Je kälter es draußen sei, desto kürzer die Durchlüftung.

Heizenergie sparen durch rechtzeitiges Heizen

Zugleich sollten die Heizkörperthermostate schon jetzt auf etwa Stufe 2 eingestellt werden, damit die Hauswände austrocknen. Im Winter sollten alle Räume kontinuierlich ausreichend beheizt werden, was Heizenergie spare. Wer nämlich seine Räume auskühlen lasse, müsse mehr an Heizenergie aufwenden, um sie wieder zu erwärmen.

Von Hartmut F. Reck

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