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Fackelzug durchs Dorf

Hennickendorf Fackelzug durchs Dorf

Seit der Wende gibt es inzwischen den Gründonnerstag-Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr Hennickendorf durch den Ortsteil der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Viele Einwohner und Besucher aus Nachbarorten nehmen daran teil.

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Vor dem Feuerwehrgerätehaus in Hennickendorf wurden die Fackeln für den traditionellen Umzug an Gründonnerstag entzündet.

Quelle: Iris Krüger

Hennickendorf. Reges Treiben herrschte am Donnerstagabend vor dem Feuerwehrgerätehaus in Hennickendorf. Die Einsatzfahrzeuge fuhren hin und her, Kameraden in Uniform versammelten sich, andere Bewohner des Dorfes kamen hinzu.

Doch das Feuer, um das es an diesem Abend ging, war keines von der gefährlichen Sorte. Denn die Freiwillige Feuerwehr Hennickendorf hatte, wie schon in den Vorjahren, zu Fackelumzug und Osterfeuer geladen. „Mit dieser schönen Tradition haben wir bereits nach der Wende angefangen und waren wohl auch die ersten, die es am Gründonnerstag organisierten statt an Karfreitag“, erzähle Mit-Organisatorin Marlies Rindt.

Osterfeuer wird am Schwemmegraben entfacht

Die ersten Veranstaltungen fanden am Gehegeweg statt. Vor etwa zehn Jahren zog man dann aus organisatorischen Gründen zum Schwemmegraben, wo das Osterfeuer seitdem entfacht wird. „Das Holz wird 14 Tage zuvor im ganzen Dorf eingesammelt. Unter anderem werden alte Weihnachtsbäume oder Baumschnitt aus den Gärten dafür genutzt“, erklärte die Feuerwehrfrau zur Organisation, „aber wir bekommen auch Bruchholz aus dem Wald vom Förster.“ Auf jeden Fall war es genug, um ein recht langes und großes Osterfeuer brennen zu lassen.

Doch zunächst brannten die Fackeln derjenigen, die beim Umzug mitliefen. Angezündet wurden diese am Feuerwehrgerätehaus. Groß und Klein machten sich dann auf den Weg. Dieser führte einmal um die Kirche herum, bevor es zum Schwemmegraben ging. Stolz trugen die Jüngsten ihre lodernden Fackeln. Allen voran fuhr das Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht.

80 Teilnehmer bei Fackelumzug durchs Dorf

„Anfangs waren wir Hennickendorfer an diesem Tag unter uns. Inzwischen kommen auch viele Gäste aus den umliegenden Dörfern und sogar aus Luckenwalde“, berichtete Marlies Rindt – so wie Sybille Pestel und ihr Mann Frank. „Ich arbeite zwar hier in der Landfleischerei Hennickendorf, bin aber das erste Mal beim Umzug dabei“, gestand die Luckenwalderin. „Eine Arbeitskollegin hat mir davon berichtet. Und da wir heute unseren kleinen Enkel zu Gast haben, dachten wir, dass es ihm bestimmt Spaß machen würde“, sagte sie. Gemeinsam mit Mann, Enkel Joshua und 80 weiteren Teilnehmern ging es dann zum Umzug und anschließend auf den Platz.

Dort hatte die Feuerwehr bereits ein Festzelt mit Theke sowie einen Grillstand vorbereitet. Die Kinder durften mit ihren Fackeln das Osterfeuer entzünden, das bis in die späten Abendstunden brannte.

Von Iris Krüger

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