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Fällung von 70 Linden nicht vorgesehen

Dabendorf Fällung von 70 Linden nicht vorgesehen

Baumfrevel in Dabendorf! Diese Befürchtung äußerte Heike Hilliges in einer breit gestreuten E-Mail. Adressaten waren unter anderem die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B), die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und der BUND. MAZ-Recherchen zufolge sind die Befürchtungen unbegründet.

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Der rote Punkt bedeutet für diese Linde an der Goethestraße nicht das Todesurteil.

Quelle: foto: Pechhold

Dabendorf. „Stoppt die geplante Baumfällung in der Goethestraße!“ Mit der so überschriebenen E-Mail wandte sich Heike Hilliges an die MAZ. Hilliges befürchtet, dass rund 70 mit roten Punkten markierte Linden in Dabendorf gefällt werden. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Dem ist nicht so.

„Bei uns liegt kein Fällantrag der Stadt Zossen für 70 Linden vor“, so Birgit Paul, Sachgebietsleiterin bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Teltow-Fläming. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung Zossen seien die mit einem roten Punkt markierten Bäume in der Goethestraße und Glienicker Straße in Dabendorf nicht zur Fällung vorgesehen. Vielmehr wären die Markierungen im Rahmen der von der Stadt erfolgten Baumkontrolle 2016 angebracht und im Baumschauprotokoll vermerkt worden, so Paul. „Der rote Punkt bedeutet, dass aus diesen Bäumen trockene und tote Äste entnommen werden müssen, um eine ausreichende Verkehrssicherheit herzustellen“.

Baumlücken sollten dringend geschlossen werden

Damit dürften die Befürchtungen von Heike Hilliges in Bezug auf den vermeintlich bevorstehenden, entsetzlichen „Eingriff in die Schönheit der Goethestraße“ zerstreut worden sein. Wäre es wirklich zu einem Kahlschlag gekommen, „hätte sich das Bild der Straße von der Bahnschranke bis zur Bundesstraße 96 wesentlich verändert“.

In einem Punkt hat Hilliges jedoch recht. Bisher seien schon viele Straßenbäume in diesem Abschnitt gefällt worden, schreibt sie in ihrer Mail. Allerdings sei keine Neupflanzung erkenntlich. Das bestätigt Anwohner Detlef Polley. Vor allem an entlang der Glienicker Straße seien viele Lücken entstanden. „Da sollte man unbedingt neue Bäume pflanzen.“

Von Frank Pechhold

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