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Teltow-Fläming Fahnenträger in Knickerbockern
Lokales Teltow-Fläming Fahnenträger in Knickerbockern
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12:52 26.02.2018
Der Einmarsch des KC Blauweiß 68 Ludwigsfelde e.V. mit Fahnenträger Andreas Igel. Quelle: Marina Ujlaki
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Ludwigsfelde

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) hatte bei den Ludwigsfelder Narren noch eine Schuld offen, die er am Wochenende endlich begleichen konnte. Im Look der Zwanziger mit Knickerbockern und Ballonmütze löste der Politiker seine verlorene Wette ein. Wie versprochen übernahm er die Rolle des Fahnenträgers und führte mit der Vereinsfahne im Gurt den offiziellen Einmarsch der Karnevalisten in den Klubhaussaal an.

Am Freitag feierte der KC Blauweiß 68 Ludwigsfelde e.V. auf einer Festveranstaltung gemeinsam mit anderen Karnevalsvereinen, Prinzenpaaren und Sponsoren sein 50-jähriges Bestehen, auf der Abendveranstaltung am Sonnabend feierte er mit den Ludwigsfelder Jecken. Das Stadtoberhaupt und das närrische Gefolge wurden mit Gejohle und Beifall empfangen.

Die Vorgeschichte

Zum Rathaussturm der Narren am 11.11. hatte der Bürgermeister gegen den KC gewettet: Schafft er es, ausreichend Ludwigfelder, darunter elf Stadtverordnete, zusammen zu bekommen, die eine Menschenkette rund um das Rathaus bilden? Na klar, sagte der Rathauschef. Und die beste Gelegenheit dafür bot sich seiner Meinung nach zum Neujahrsfest auf dem Rathausplatz, als Hunderte auf das Neujahrsfeuerwerk warteten. So war der Plan. Obwohl nur 20 Meter und zwei Stadtverordnete fehlten, ging die Wette trotz vieler bratwurstessender und glühweintrinkender Zuschauer für den Bürgermeister verloren. „Ehrlich gesagt, hatten wir gehofft, dass er verliert“, sagte Stefanie Osterwald, die mit ihrem Mann als Prinzessin Stefanie II und Prinz Frank I das Ludwigsfelder Prinzenpaar des KC Blauweiß bildet. „Schön, dass er nicht nur zu seinem Wort steht, sondern sogar in die Bütt gestiegen ist“, sagte die Karnevalsprinzessin.

Die Büttenrede

In seiner Büttenrede hielt Igel den Ludwigsfeldern zu Ärgernissen in der Stadt den Spiegel vor. Hundebesitzer, die ohne Tüte Gassi gehen, bekamen ebenso ihr Fett weg wie Radler: „Fahrn uff de falsche Seite, und sachste noch wat, heißt det: ,Jeh mal zur Seite, sonst mach ick dir platt!’“

Von Marina Ujlaki

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