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Teltow-Fläming Fahrradgaragen am Bahnhof
Lokales Teltow-Fläming Fahrradgaragen am Bahnhof
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16:48 11.03.2018
Die Stadt Ludwigsfelde will Mobilität fördern und zum Test zehn Fahrradgaragen an den Bahnhof stellen. Quelle: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Am Bahnhof von Ludwigsfelde, wo häufig Fahrräder gestohlen werden, sollen testweise für zwei Jahre zehn Fahrradgaragen stehen. Das beschlossen die Stadtverordneten mehrheitlich – allerdings nach kontroverser Diskussion, bei der Diebstahlgeschädigte und umweltbewusste Gäste den Kopf schüttelten.

Die Fachausschüsse hatten ein Firmenangebot zu diesem Test mit verschließbaren Fahrradbehältern befürwortet. Sie sahen es als Teil des ohnehin nötigen Mobilitätskonzepts für die Pendler-Hochburg Ludwigsfelde. Zumal der Test die Stadt maximal 15 000 Euro kostet, Mieteinnahmen bringt und die Kommune mit der Analyse aus dem Test fundiert entscheiden kann, ob solche Kleingaragen angenommen werden oder andere Lösungen besser sind.

Versiegelte Fläche kann auch anders genutzt werden

Der Sozialausschussvorsitzende Frank Priefert (SPD) wollte wissen, wer für eventuelle Schäden an den Garagen aufkommt. Solche Details seien mit dem Maßnahmebeginn-Beschluss noch nicht geregelt, so Uwe Hürdler, im Fachbereich Bauen für Finanzen zuständig. Sollten nach zwei Jahren wider Erwarten keine Fahrradgaragen mehr gebraucht werden, könne die versiegelte Aufstellfläche anderweitig verwendet werden.

Die Stadt hat eher ein Leistungs- als ein Geldproblem

Die Stadtverordnete Rosemarie Kleinfeld (CDU) führte Bürgermeinungen ins Feld: „Ist so etwas sinnvoll?“ Wären Straßen- und Schulsanierungen nicht wichtiger und warum werde das nicht mit Bürgern diskutiert, so die CDU-Fraktionsvorsitzende. Martino Persky (CDU) findet die Fahrradgaragen grundsätzlich gut, allerdings enthalte der Beschluss für ihn zuwenig Informationen, deshalb hätte er lieber noch mal in den Ausschüssen darüber beraten.

Bürgermeister Andreas Igel (SPD) erklärte, die Stadt habe eher ein Leistungs- als ein Geldproblem. Er fragte: „Wollen wir Trends aufhalten oder Dinge erlebbar machen?“

Von Jutta Abromeit

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