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Teltow-Fläming Familie schöpft neue Hoffnung
Lokales Teltow-Fläming Familie schöpft neue Hoffnung
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00:25 23.03.2018
Marion Naumann fühlt sich von Tag zu Tag besser und kann inzwischen sogar wieder laufen. Quelle: privat
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Heinsdorf

„Sie sieht viel frischer aus“, sagt Melissa Bierbaum. Ende Januar startete die 31-Jährige über das Internet einen Spendenaufruf, um ihrer krebskranken Mutter eine alternative Therapie zu finanzieren.

Marion Naumann hatte bis dato bereits 18 Chemotherapien hinter sich und selbst danach nur noch eine geringe Lebenserwartung. Nach intensiver Recherche stieß ihre Tochter dann .

Tochter gerührt von der Anteilnahme ihrer Mitmenschen

Inzwischen befindet sich Marion Naumann seit drei Wochen in Laufenburg, nahe der Schweizer Grenze. Die Gesamtkosten für die sechswöchige Therapie liegen bei insgesamt 12 000 Euro. Durch den Aufruf kamen bisher Spenden in Höhe von rund 8000 Euro zusammen.

Für Tochter Melissa ein überwältigendes Ergebnis und Grund dafür, sich persönlich an die Helfer zu wenden.

„Ein großes Dankeschön geht an all die zahlreichen Spender, die uns auf diesem Weg unterstützen. Jede einzelne Spende gibt uns Kraft, weiter zu kämpfen, Mut diesen Weg zu gehen und Hoffnung dass wir das schaffen können“, sagt Melissa Bierbaum gerührt.

Eine Unterbrechung kam nicht in Frage

Obwohl die Spenden aktuell aufgebraucht sind, startet ihre Mutter nun in die vierte Therapiewoche. Dazu mussten sich Melissa Bierbaum und ihr Vater weitere 4000 Euro kurzfristig von Verwandten borgen.

Denn nachdem die Angehörigen bei Marion Naumann sichtbare Fortschritte erkannten, kam eine Unterbrechung der Behandlung für sie nicht mehr nicht in Frage.

Melissa Bierbaum berichtet, ihre Mutter brauche mittlerweile keinen Rollstuhl mehr. Aufgrund von Schmerzen und Blutungen konnte sie vor Beginn der Therapie gerade einmal 30 Meter gehen.

Auch die starken Schmerztropfen sind nicht mehr nötig. Marion Naumann bekommt derzeit täglich Infusionen, stellt ihre Ernährung um und befindet sich in der natürlichen Entgiftung.

Ihre unter anderem auch durch die Chemotherapie zerstörten Zellen werden mit der Behandlung langsam wieder gestärkt.

Ihr Zustand entwickelt sich positiv

Melissa Bierbaum hat darüber hinaus eine weitere positive Nachricht zu verkünden.

„Die Ärzte haben bei einem Urintest herausgefunden, dass einige Werte erhöht waren“, so die 31-Jährige. Aus Sicht der Mediziner seien dies erste Anzeichen dafür, dass der Krebs zurückgehe.

Eine Garantie dafür gebe es zwar nicht, doch auch die krebskranke Marion Neumann bemerkte in den vergangenen Wochen eine positive Entwicklung ihres Körpers, wie ihre Tochter berichtet.

Familie hofft auf weitere Unterstützung

Um der Verwandtschaft die geliehenen 4000 Euro schnellstmöglich zurückzahlen zu können, ist die Familie jedoch weiterhin auf Spenden angewiesen. Auf Facebook und dem Internet-Spendenforum „Leetchi“ finden Interessenten weitere Informationen und die Angaben zu Spendenmöglichkeiten.

Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten auf www.facebook.com/WennEngelHilfebrauchen und auf www.leetchi.com/c/soziales-von-marion-naumann.

Kontakt zur Familie: Fam. Naumann, Heinsdorf-Dahmer Weg 22, 15936 Dahme oder Tel. 01 72/3 45 31 16.

Von Isabelle Richter

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