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Familien und Kinder im Focus

Stadt Zossen belegt zweiten Platz im landesweiten Wettbewerb Familien und Kinder im Focus

Mit einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 19 000 Euro wurde die Stadt Zossen für den zweiten Platz im diesjährigen Wettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) und die Gleichstellungsbeauftragte Britta Büchner nahmen die Auszeichnung in der Potsdamer Staatskanzlei entgegen.

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Bürgermeisterin Michaela Schreiber (2.v.r.) bei der Preisverleihung in der Staatskanzlei. Links Familienministerin Diana Golze.

Quelle: stadt zossen

Zossen. Viel wird in Zossen für Familien und die jüngsten Einwohner getan. Dafür wurde die Stadt Freitag im Brandenburger Sozialministerium mit dem zweiten Platz im landesweiten Wettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 19 000 Euro dotiert.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) und die Gleichstellungsbeauftragte Britta Büchner nahmen in der Staatskanzlei Urkunde, Blumen, Ehrenplakette, Scheck sowie die Glückwünsche von Familienministerin Diana Golze (Linke) entgegen. Schreiber kündigte an, dass die Stadt das Preisgeld einerseits in einen Nothilfefonds für Familien stecken wolle. Andererseits möchte man Sachleistungen für Kinder von Flüchtlingsfamilien finanzieren, die ab Januar 2016 in der Wünsdorfer Erstaufnahmestelle des Landes erwartet werden.

Nach 2007 und 2009 wurde die rund 18 700 Einwohner zählende Stadt bereits zum dritten Mal in dieser Form geehrt. „Die positive Entwicklung Zossens ist beeindruckend und zeigt, wie eine Kommune Dank ihres Engagements für Familienfreundlichkeit Zukunft gestalten kann“, sagte Ministerin Golze. Beispielsweise gibt es erst seit wenigen Monaten in der Kita „Oertelufer“ das Angebot, Kinder auch nachts betreuen zu lassen, um Schichtarbeitern dabei zu helfen, Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können. Auch die stadteigene Küche in der Kita „Haus der kleinen Füße“ ist eine echte Vorzeigeeinrichtung.

Auf diese Anerkennung von „oben“ für die Stadt sei sie sehr stolz, sagte Bürgermeisterin Schreiber. Ähnlich äußerten sich mehrere Stadtverordnete gegenüber der MAZ. CDU-Fraktionschef Hermann Kühnapfel findet die Würdigung dessen, was die Stadt für Kinder und Jugendliche tue, „ganz große Klasse. Die Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Auch Ariane Ulrich (Bürgerliste Zossen) freut sich „über diese Ehrung“. Zossen verfüge über eine gute Schul- und Kita-Landschaft. In den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen stünden genügend Plätze zur Verfügung. Zudem gebe es dank der engagierten ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen viele Angebote für Kinder und Jugendliche. „Glückwunsch an die Stadt“, gratuliert Fraktionschef Carsten Preuß (Linke). So ein Preis sei auch Ansporn. „Luft nach oben gibt es immer.“ Preuß findet es „super, dass ein Teil des Preisgeldes den Kindern in der Wünsdorfer Erstaufnahmestelle zugute kommt“.

An dem Wettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ nahmen 26 Kommunen teil. Den ersten Platz teilen sich die Städte Cottbus und Hennigsdorf (Oberhavel). Der dritte Preis geht an die Gemeinde Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark).

Von Frank Pechhold

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