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Teltow-Fläming Farbanstrich für Kleiderkammer
Lokales Teltow-Fläming Farbanstrich für Kleiderkammer
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00:18 14.03.2016
Großeinsatz gestern in der Kleiderkammer des DRK in der Luckenwalder Brahmbuschstraße. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Nicht Ständer mit Hosen oder Jacken, sondern Pinsel, Farbtöpfe und Wischeimer standen am Donnerstag in der DRK-Kleiderkammer in der Brahmbuschstraße in Luckenwalde. Die Rotkreuz-Mitarbeiter hatten schon frühmorgens die Ärmel hochgekrempelt, um dort gründlich zu renovieren.

„Ich wusste gar nicht, dass Malern so anstrengend ist“, sagte Kreisvorsitzender Harald-Albert Swik. Er trug einen weißen Schutzanzug und rollerte weiße Farbe an die Wände. Währenddessen sorgten Sylvia Schulze und Daphne Thiele für einen kräftigen Rotanstrich des Tresens. Die Idee, gemeinsam etwas zu unternehmen, entstand vor einem Monat. „Die Kleiderkammer hatte es dringend nötig“, sagte Swik. Während er und sein Verwaltungsteam sonst Radtouren oder Kegelwettbewerbe veranstalteten, sollte es diesmal etwas gemeinnütziges sein.

Hintergrund

In der Schließzeit der Kleiderkammer werden Spenden im DRK-Hauptgebäude entgegengenommen. Ansonsten gibt es Kleiderkammern in Luckau, Königs Wusterhausen und im Erstaufnahmelager in Wünsdorf.

Eine Liste der benötigten Sachspenden ist auf der Seite der Flüchtlingshilfe Teltow-Fläming einsehbar: www.fluechtlingshilfe-tf.de/fluechtlingshilfe/sachspenden.

Man schleppte Material heran und räumte die Kleiderkammer aus. Der Hof Gerhard hatte seine Unterstützung zugesagt und die Decke gestrichen. Trotzdem blieb noch genügend für die Luckenwalder zu tun. Denn immerhin musste der 80 Quadratmeter große Verkaufsraum gestrichen werden. Es galt, Kleiderstangen und Regale zu reparieren und die Fenster zu putzen. Jeannette Sroka nutzte die fahrbare Bühne vom Deckenanstrich gleich auch zum Lampen putzen. EDV-Techniker Olaf Hoffmeister bewies sich als Mann für alle Fälle. Er hatte sämtliche Werkzeuge dabei und war überall, wo er gebraucht wurde.

„Die Arbeit ist schon ungewohnt. Zu Hause mache ich so etwas nur, wenn es unbedingt sein muss“, sagte Katrin Tschirner. Sie findet es aber toll, dass die Hauptamtlichen etwas für die Ehrenamtlichen tun, denn diese leisten einen großen Anteil. „Ehrenamtliche Arbeit kann gar nicht genug gewürdigt werden und so können wir mal etwas zurückgeben“, fügte Tschirner hinzu.

Künftig wird die Luckenwalder Kleiderkammer des DRK von Ehrenamtlichen geführt. „Es gibt einige Interessierte. Allerdings brauchen wir noch eine Leiterin“, erklärte Harald-Albert Swik. Sobald diese gefunden ist, kann die Kleiderkammer wieder öffnen. Bei Bedarf ist eine entsprechende Einweisung möglich.

Von Margrit Hahn

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