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Farbenfrohe Fahne fürs „Haus“

Viertägiges Kunstprojekt für Schüler abgeschlossen Farbenfrohe Fahne fürs „Haus“

Eine riesige Fahne ist innerhalb eines viertägigen Kunstworkshops für Schüler im Kulturzentrum „Das Haus“ in Altes Lager entstanden. Die Jugendlichen bastelten und nähten einzelne Stücke der Fahne in bestimmten Farbkompositionen, woraus später eine große Fahne zusammengenäht wird, die vorm dem „Haus“ flattern soll.

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Die Schüler haben Teile einer großen Fahne kreiert.

Quelle: Iris Krüger

Altes Lager. Das Szenario, was sich in den vergangenen vier Tagen im „Haus“ in Altes Lager bot, hätte ein Theaterstück sein können: Auf der Bühne des Kulturzentrums liegen mit Stoffresten gefüllte Tüten, Taschen und Rucksäcke – wie Requisiten aufgereiht. Große bunte Tücher mit Ornamenten bedecken große Teile des Bodens. An den Tischen sitzen Jugendliche und widmen sich meist stillschweigend ihrer Arbeit. Zwei Nähmaschinen surren leise.

Doch kein Theaterstück ist es, was sich dem Gast bietet, sondern das jährliche Kunstprojekt, das die Gemeinde Niedergörsdorf seit Jahren für die Schüler der Umgebung anbietet. „Diesmal sind es 16 Jugendliche der 7. und 8. Klassen aus der Wiesenschule und aus dem Jüterboger Gymnasium, die daran teilnehmen“, erzählt Marika Gerlach, die das Projekt seit 2008 als Jugendarbeiterin begleitet. Die Teilnahme daran ist freiwillig. „Vor allem Schüler mit Kunstinteresse sind dabei“, sagt sie.

Die Idee dahinter: „Man will vor allem Schüler der verschiedenen Lehreinrichtungen zusammenbringen, um Vorurteile abzubauen“, erklärt Marika Gerlach. Dass dabei auch kreativ gearbeitet wird und ein vorzeigbares Ergebnis entsteht, sei natürlich auch wichtig. Bei den einzelnen Projekten wird Wert auf Abwechslung gelegt. So gab es im vorigen Jahr ein Trommelprojekt für die Jugendlichen. 2013 hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, verschiedene Theaterfiguren aus Holz zu kreieren, die vor dem „Haus“ in Altes Lager präsentiert wurden.

Begleitet wird das Projekt auch in diesem Jahr wieder vom Künstler Conrad Panzner. Gemeinsam mit seiner Mutter Christa Panzner arbeiteten sie vier Tage lang mit den Schülern an kunstvoll zusammengesetzten Fahnen. „Den ersten Tag hatten die Schüler die Aufgabe, verschiedene Entwürfe herzustellen“, erklärt Conrad Panzner, „jede Gruppe hatte eine bestimmte Grundfarbe, die sie dann mit Elementen belegt. Diese sollten natürlich Ton in Ton mit der Grundfarbe übereinstimmen.“ Aus den Entwürfen wurden die Endfassungen gewählt. Dann mussten die Stoffelemente ausgeschnitten und auf den Fahnenteilen angeheftet werden.

Zwei Näherinnen fügten alles zusammen. „Fünf Teile ergeben zum Schluss eine Fahne, die eine Länge von fünf Metern hat und etwa 1,40 breit ist.“ Die fertigen Fahnen sollen dann bei bestimmten Anlässen vor dem „Haus“ gehisst werden und somit auf die Vielfältigkeit des kulturellen Lebens in der Gemeinde Niedergörsdorf hinweisen. „Hier im ‚Haus‘ lässt es sich gut arbeiten“, sagt Conrad Panzner, „auch die teilnehmenden Schüler waren konzentriert und motiviert bei der Sache.“ Marcel Kruse aus der achten Klasse der Wiesenschule kann das nur bestätigen:„Wenn es die Möglichkeit gäbe, würde ich noch einmal bei einem derartigen Projekt mitmachen. Es ist ein schönes Gefühl, die selbst gemachte Fahne über dem Haus wehen zu sehen.“

Von Iris Krüger

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