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Teltow-Fläming Farbenspiele
Lokales Teltow-Fläming Farbenspiele
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17:27 24.05.2013
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Von einem deutsch-deutschen Finale zu reden, wäre falsch. Erstens würde dies längst veraltete Sprachregelungen wieder ins Leben rufen. Zweitens spielen ja nicht Hansa Rostock oder Energie Cottbus gegen Bayern München oder Borussia Dortmund. So ist es eher ein bayrisch-westfälisches Finale auf englischem Rasen. Also Rot-Weiß gegen Schwarz-Gelb auf Satt-Grün.

Und jetzt kommt die Politik ins Spiel. Von den Roten hört man, dass sie als inzwischen 150-jährige Arbeiterpartei mehr mit den Schwarz-Gelben aus dem proletarischen Ruhrpott sympathisieren. Also hisst die SPD die BVB-Fahne und huldigt Borussia (was so viel heißt wie Preußen). Und die Schwarzen und die Gelben, also CDU/CSU und FDP, tendieren ganz klar zum konservativ-bürgerlichen Lager der Bayern-Münchner und ziehen jetzt mit rötlichen Fahnen umher.

Verkehrte Welt! Der Fußball schießt die gesamte politische Farbenlehre über den Haufen.

Aber selbst in der Politik finden Farbenspiele statt, die noch nicht mal statthaft sein sollen, wahrscheinlich, weil es sie so bisher noch nicht gab – nur umgekehrt.

Gemeint ist der Wechsel von Christoph Schulze von der SPD zu Bündnis 90/Die Grünen. Jawoll. Ein Roter will zu den Grünen, aber im Herzen und auf dem Papier rot bleiben. Das heißt, er will in der SPD bleiben, aber bei den Grünen im Landtag mitarbeiten.

Unvorstellbar! Wenn schon, dann richtig, heißt es. Wer die Fraktion wechselt, soll dann bitte auch gleich das Parteibuch austauschen.

Wie das funktioniert, hat ja schon mal ein anderer vorgemacht. Nur in die andere Richtung. Genau: Matthias Platzeck. Der kam von den Grünen und ging – ebenfalls nach einer Schamfrist – zu den Roten und wurde später sogar noch deren Vorsitzender.

Na dann, liebe Grüne, da könnt ihr mit dem roten Schulze ja noch euer blaues Wunder erleben! (Von Hartmut F. Reck)

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