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Teltow-Fläming Fehlalarm: Schreck in der Morgenstunde
Lokales Teltow-Fläming Fehlalarm: Schreck in der Morgenstunde
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12:02 16.03.2018
Das verrauchte Schmuckgeschäft im Haag: Kunde Torsten Unger, Sabiene, Ullrich und Guido Schumann (v. l.). Quelle: FOTO: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

„Plötzlich piepte es, dann machte es einen lauten Knall, so als ob ein Reifen platzt“, erinnert sich Sabiene Schumann kurz nachdem am Freitag gegen 9.30 Uhr ihr komplettes Juweliergeschäft an der Ecke Breitscheidstraße (Engpass) und Haag in tiefem Nebel eingehüllt war.

Es war nichts zu sehen

„Wir haben nichts gesehen“, berichtet auch Geschäftsinhaber Ullrich Schumann. Er und seine Frau, die sich wie wohl kein anderer in ihrem Laden auskennen, mussten sich selbst bis zur Eingangstür vortasten, um sie zu öffnen und den Rauch austreten zu lassen.

Etwas benommen und halb blind

Auch Juniorchef Guido Schumann und Kunde Torsten Unger aus Jüterbog, der sich gerade nach einem Schmuckstück als Geschenk für seine Frau umsah, traten etwas benommen und halb blind nach draußen, um wieder klare Sicht zu bekommen.

Die Polizei war schnell vor Ort. Quelle: Hartmut F. Reck

In kürzester Zeit war auch die Polizei mit drei Einsatzwagen an Ort und Stelle. Viel zu kurz, um bei ihr Entwarnung zu geben. Denn es war schnell klar, dass es sich bei diesem Schreck in der Morgenstunde nur um einen Fehlalarm handeln konnte.

Einbrecher hätten nichts sehen können

„Immerhin funktioniert die Anlage“, zeigte sich das Ehepaar Schumann zufrieden. Denn der Rauch gehört zum System. Er ist so dicht, dass kein Einbrecher auch nur irgendein mögliches Beutestück erkennen könnte. Die Polizei wird automatisch alarmiert.

Ewige Erinnerung an dieses Präsent

Es dauerte eine ganze Zeit, bis der Geschäftsraum vom Rauche befreit war. Als wieder etwas zu sehen war, ging der Verkauf weiter. Kunde Torsten Unger fand ein passendes Präsent, an dessen Kauf er sich wahrscheinlich ewig erinnern wird.

Von Hartmut F. Reck

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