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Feierliche Eröffnung der Fußgängerbrücke

Neuhof Feierliche Eröffnung der Fußgängerbrücke

Mit ihren ausladenden Rampen prägt die neue Fußgängerbrücke das Ortsbild von Neuhof. Am Sonnabend eröffneten Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Vertreter von Bahn und Baufirmen das Bauwerk. Damit endet der Brücken-Eröffnungsmarathon in der Region und bald auch die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch.

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Markus Klövekorn, Hans-Jürgen Kieke und Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergaben die Brücke.

Neuhof. Einen Monat nach der Straßenbrücke ist nun auch die Fußgängerbrücke über die Bahn in Neuhof eröffnet. Am Sonnabend schnitten Hans-Jürgen Kieke, der für den Ausbau der Strecke Berlin-Dresden zuständige Projektleiter, Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) und Markus Klövekorn von der Baufirma Echterhoff gemeinsam das symbolische Band durch – unter dem Jubel vieler Neuhofer, die bei diesem historischen Moment dabei sein wollten.

Schranke wird nicht vermisst

Einer von ihnen war Wilfried Schmilling: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass alles so schnell fertig wird.“ Die vor gut einem Monat geschlossene Schranke vermisst er nicht. Besonders freut ihn, dass mit dem Bau der neuen Fußgängerbrücke der noch vor einigen Jahren gefürchtete Wegfall des Bahnhalts in Neuhof vom Tisch ist. Denselben Wunsch äußerte Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Die Stadt hat für beide Brücken in Neuhof rund 400 000 Euro dazu gegeben.

Brücke ist ein „Mega-Bauwerk“

Ein echtes „Mega-Bauwerk“ sei die neue Fußgängerbrücke. Auffällig sind die ausladenden Rampen – sie haben eine Gesamtlänge von 300 Metern. „Das Ortsbild hat sich verändert, aber Leben ist nun mal Veränderung“, sagte Michaela Schreiber. Die Mehrheit der Neuhofer und Wünsdorfer hätten sich für die Rampenkonstruktion ausgesprochen, die zwar zunächst teuer ist, dafür aber weniger wartungsintensiv und vandalismusanfällig als Aufzüge. Im kommenden Jahr will die Stadt weitere Park-and-Ride-Plätze in Neuhof schaffen.

Ende des Eröffnungsmarathons

Mit der Freigabe in Neuhof hat der große Eröffnungsmarathon ein Ende. Im Wochentakt hat Hans-Jürgen Kieke in den vergangenen Monaten Brücken eingeweiht. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man so einen wichtigen Teil geschafft hat“, sagt der Projektleiter. Eine „positive Anspannung“ habe ihn begleitet – immer war der 10. Dezember im Nacken. Von diesem Tag an müssen die Züge auf dem seit August 2016 gesperrten Abschnitt zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch wieder fahren. Der Frost im Frühjahr und Probleme mit dem Untergrund haben den straffen Zeitplan in Verzug gebracht. „Wir konnten das zum Glück wieder reinholen“, sagte Kieke. In den kommenden Tagen finden letzte Testfahrten statt.

Brücke entstand in der Halle

Eine Besonderheit der Brücke in Neuhof ist die Bauweise, erklärt Markus Klövekorn von der Baufirma Echterhoff. Die bis zu 60 Tonnen schweren Einzeilteile wurden vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt. „Die Herstellung in der Halle ist präziser und schafft eine bessere Haltbarkeit“, sagte er. Die Brücke steht, die Restarbeiten und die Gestaltung des Umfelds ziehen sich noch bis ins Frühjahr.

Von Christian Zielke

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