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Ferienkinder bauen Flöße

Dobbrikow Ferienkinder bauen Flöße

48 Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren bauten in Dobbrikow zehn Flöße, die anschließend zu Wasser gelassen wurde. Insgesamt drei Tage verbringen die Mädchen und Jungen am Vordersee. Auch für die Erwachsenen ein Erlebnis.

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Die Kinder sind zufrieden, ihr Floß hat die Wasserprobe auf dem Dobbrikower Vordersee bestanden.

Quelle: Margrit Hahn

Dobbrikow. Es wird gehämmert, gesägt und geknotet. Nach vier Stunden ist es soweit. Die Spannung steigt: Werden die Flöße die „Wassertaufe“ bestehen? Vorsichtig lassen die Kinder nach und nach ihre zehn Flöße in den Dobbrikower Vordersee. Einige kommen etwas in Schräglage, aber sie schwimmen! Die Freude ist groß, die Arbeit hat sich gelohnt.

Drei Tage verbringen 48 Hortkinder im Alter von sieben bis elf Jahre am Dobbrikower See. Am Mittwoch wurde ihnen gezeigt, welche Materialien zur Verfügung stehen. Dann konnten sie selbst entscheiden, wie groß ihr Floß werden soll. Gebaut wurde alles – vom kleinen Zweier bis zum Zwölfer. Als Hauptbestandteile dienten Holzpaletten und Plastikbehälter. Bevor es mit Hammer und Säge losging, wurden Skizzen angefertigt. Dann wurden die Ideen in die Tat umgesetzt. Allerdings zeigte sich, dass es gar nicht so leicht ist, alle Ideen und Meinungen unter einen Hut zu bekommen.


Felix, Giulio, Devin und Odin  müssen  an ihrem Floß  nachbessern

Felix, Giulio, Devin und Odin müssen an ihrem Floß nachbessern.

Quelle: Margrit Hahn

Gegen Mittag war die Stimmung gestern etwas geknickt, denn die Kinder hatten gehofft, die Flöße schneller fertig zu bekommen. Nach einer Mittagsportion Nudeln mit Tomatensoße von den Frauen des Hennickendorfer Ortsverein ging es aber wieder flott zur Sache. „Ohne das Engagement vieler fleißiger Helfer hätte es länger gedauert“, sagt Beate Vogt vom Jugendbüro der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, die das Floßbauen gemeinsam mit dem Hort Zülichendorf organisiert hatte.

Gebadet wurde natürlich auch

Gebadet wurde natürlich auch.

Quelle: Margrit Hahn

Steffen Starke aus Dobbrikow, dessen Tochter Swenja mit dabei war, hat die Paddel gesägt. Jeanette Seide aus Berkenbrück hat nicht nur ihrem Sohn Luca geholfen, sondern überall, wo sie gebraucht wurde, auch beim Bemalen der Flaggen. „Auch wir Erwachsene haben dazu gelernt. Es war ja das erste Mal, dass wir eine solche Aktion durchgeführt haben“, fügt Beate Vogt hinzu. Geplant war der Floßbau schon in den Sommerferien vor zwei Jahren. Allerdings kam damals ein Unwetter dazwischen. Im vergangenen Jahr hatten einige Kinder bereits bei einer vom Jugendbüro vermittelten Aktion in Potsdam Flöße gebaut.

An den Flößen, die gestern nicht so gut im Wasser lagen, werden heute Veränderungen vorgenommen. Dann kommt ein neuer Test. „Am schwierigsten war es, alles zum Halten zu bringen. Aber es hat Spaß gemacht und war lustig“, sagt Judie Römmler (10) aus Felgentreu. Für Swenja (8) geht es in der kommenden Woche mit dem nächsten Ferienangebot weiter. Sie nimmt am Workshop Tanztheater teil.

Von Margrit Hahn

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