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Fernsehen vom Turm

Dreh auf der Nikolaikirche Fernsehen vom Turm

Ein Team des RBB hat am Dienstag auf dem Turm der Nikolaikirche in Jüterbog den Wetterbeitrag für Brandenburg Aktuell gedreht. Und das dauert länger, als man sich das allgemein vorstellt.

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Moderatorin Ulrike Finck auf dem Turm.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. Das Ergebnis von einem ganzen Tag Arbeit kann sehr klein sein. Viele Berufstätige wissen das. Besonders deutlich merken es sicherlich immer wieder die Kollegen vom Fernsehen. Planen, Drehen, Schneiden, Überarbeiten – all das gehört zu ihrem täglich Brot. Wie viel Aufwand allein für den Wetterbericht am Ende der Abendnachrichten im RBB gemacht werden muss, zeigt das Beispiel am Dienstag in Jüterbog.

Anderthalb Stunden verbrachten Moderatorin Ulrike Finck und ihr Team gemeinsam mit Pfarrer Bernhard Gutsche und Jörg Podzuweit vom Heimatverein Jüterboger Land auf der Nikolaikirche. Die Dreharbeiten hatten schon unten begonnen. Am Ende wurden zwei Minuten und ein paar Sekunden ausgestrahlt.

„Brandenburger Aussichten“ nennt sich das Motto, das die RBB-Reporter in die Stadt getrieben hatte. Allabendlich im Anschluss an die Nachrichtensendung Brandenburg Aktuell berichten Finck und ihre Kollegen aus einem anderen Ort, seit dem 1. Dezember immer auch von einem erhöhten Platz. Berichtet wird über „alles, was irgendwie hoch ist“ erklärte die Moderatorin ihren Jüterboger Gastgebern am Dienstagmittag, bevor es auf die Besucherplattformen ging. Die Reihe ist der Ersatz für den Adventskalender, den es früher bei dem Berlin-Brandenburgischen Fernsehsender gegeben hatte.

Die 217 Stufen hinauf bis zur Kirchturmspitze mussten auch die Fernsehreporter, wie jeder andere Besucher, zu Fuß erklimmen. Mit der technischen Ausstattung, zu der nicht nur Kamera und Mikrofon sondern auch Scheinwerfer und Stativ gehören, war das durchaus mühsam. „Bloß gut, dass ich meine Höhenangst so langsam bekämpfe“, verriet Ulrike Finck auf den Holztreppen.

Auf 48 Metern Höhe angelangt, machten sich die Profis sofort an die Arbeit. Das Durchgehen der relativ spontanen Texte gehört ebenso zur TV-Arbeit wie hin und wieder Versprecher oder ein verwackeltes Bild vom Kameramann. Der stürmische Wind über den Kirchdächern machte dem Namen des Wetterberichtes alle Ehre.

Nach mehreren Stunden und zwei Erzählungen von Pfarrer Bernhard Gutsche und Jörg Podzuweit über verschiedene Türme der Stadt waren die Dreharbeiten schließlich abgeschlossen. Fernsehreif war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts. Moderatorin Ulrike Finck setzt sich im Anschluss immer selbst mit einer Cutterin an den Schneidetisch und kürzt das viel zu lange Material, bevor ein sendereifer Beitrag daraus wird.

Von Victoria Barnack

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