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Teltow-Fläming Festakt im Jüterboger Kulturquartier
Lokales Teltow-Fläming Festakt im Jüterboger Kulturquartier
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05:30 15.06.2016
Die ausgezeichneten Ehrenamtler und die Ehrengäste nach der Übergabe der Blumen und Präsente. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Bei der Frage, wer das heutige Brandenburg maßgeblich geprägt hat, braucht Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) nicht lange zu überlegen: „Nämlich Sie“, pries das Stadtoberhaupt am Dienstagnachmittag im Jüterboger Kulturquartier und wies auf die vielen Senioren im Saal. Als Ehrengast der Jüterboger Festveranstaltung zur Brandenburgischen Seniorenwoche, stellte Raue in seiner Rede den generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch in den Mittelpunkt. „Ich bitte Sie, diesen Austausch weiterzuführen. Alles, was Sie an Ihren Erfahrungen weitergeben, ebnet den nachfolgenden Generationen den Weg. Solch ein Austausch erzeugt ausschließlich Gewinner. Nämlich den, der sich mitteilen darf und den, der aufmerksam genug ist, zuzuhören.“

Seit 23 Jahren Woche der Senioren

Die Seniorenwoche wird landesweit zum 23. Mal begangen. In Jüterbog findet sie wegen Organisationsschwierigkeiten im 13. Jahr, erst zum 22. Mal statt.

Das Motto in diesem Jahr lautet „Für ein lebenswertes Brandenburg – sicher und geborgen“. Schirmherr ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Folgende Ehrenamtler wurden beim Festakt im Jüterboger Kulturquartier am gestrigen Dienstagnachmittag für ihr langjähriges freiwilliges Engagement in den Ortsteilen und den Verbänden der Stadt Jüterbog geehrt: Adelheid Hinz, Regine Christine Ruben, Adelheid Hönicke, Annemarie Vlk, Alfons Neuhaus, Klaus Schade sowie Volker Andreß.

Dass die Wertschätzung dessen, was die Älteren bereits geleistet haben, keine Selbstverständlichkeit ist, schilderte Marlies Zappe, die seit knapp zwei Jahren den Jüterboger Senioren- und Behindertenbeirat leitet. Denn der Arbeitsplan des achtköpfigen, ehrenamtlich agierenden Gremiums ist umfangreich und streift all die Bereiche, in denen Senioren um ihre Rechte kämpfen müssen.

Gespräche mit Vertretern von Krankenkassen und Kreditinstituten, die ihre regionalen Geschäftsstellen schließen und für ältere Menschen nur noch schlecht zu erreichen sind, gehören ebenso dazu, wie das Bemühen um die senioren- und behindertengerechte Gestaltung der Stadt und ihrer Ortsteile oder des Öffentlichen Personennahverkehrs. Schaffung von altersgerechtes Wohnmöglichkeiten, die Betreuungsqualität in Seniorenheimen, die Sicherstellung ärztlicher Hilfe und der Schutz vor Kriminalität sind weitere Aufgabenfelder, denen man sich im Beirat mit langem Atem widmet.

Die Aufforderung des Jüterboger Stadtverordneten und Landtagsabgeordneten Erik Stohn (SPD), sich auch als Senior mit Anregungen in die große Politik einzubringen, war einer der zentralen Punkte seiner gestrigen Rede.

Dass die Mitglieder des Senioren- und Behindertenbeirates nicht die einzigen sind, die sich für Belange Älterer engagieren, bestimmte den festlichen Teil der Veranstaltung. Stellvertretend für alle, die sich ehrenamtlich in Stadt und Dörfern für ihre Mitmenschen einsetzen, wurden sieben Jüterboger für ihr Wirken geehrt.

„Das Ehrenamt hat für uns Senioren einen besonderen Stellenwert, denn es hilft uns, aktiv zu bleiben“ sagte Marlies Zappe. „Zusammen mit dem Erfahrungsaustausch, gerade auch mit jüngeren Menschen, verhilft es den anderen und zugleich auch uns selbst zu einem erfüllteren Leben.“

Von Uwe Klemens

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