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Fester Platz für Schlosspark-Modell

Schüleraktion Fester Platz für Schlosspark-Modell

Das Modell des Jüterboger Schlossparks, das Schüler der Wiesenschule gebastelt haben, bekommt einen festen Platz im Stadtmuseum von Jüterbog. Das hat dessen Leiter bei der Übergabe des Modells angekündigt. Es wird in der Archäologischen Abteilung zu sehen sein.

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Großes Interesse am Schülermodell im Jüterboger Museum.

Quelle: Degener

Jüterbog. „Eine echte Fleißarbeit“ nannte Norbert Jannek, Leiter des Stadtmuseums Jüterbog, das Modell des Jüterboger Schlossparks. 139 kleine Bäumchen hat der Wahlpflichtkurs Kunst der 10. Klasse der Wiesenschule gebastelt und korrekt platziert. „Man erkennt den Schlosspark auf den ersten Blick“, lobte Jannek das Schülerwerk, das am Freitag dem Museum übergeben wurde.

Mit dem Laub der echten Parkbäume hatten die Schüler eine Vitrine vom Dachboden der Schule wieder präsentabel gemacht und zu musealen Ehren geführt. Sie beherbergt nun das Modell im Maßstab 1 zu 500 sowie historische Fotos und Fakten, die selbstständig recherchiert wurden. Die Vitrine steht künftig in der Archäologischen Abteilung im Kellergewölbe. „Das Modell wird seinen festen Platz im Museum erhalten und hier die nächsten ein oder zwei Jahre zu sehen sein“, kündigte Jannek an.

Alte Techniken ausprobiert

Gemeinsam mit Kunstlehrerin Sarah Schulz hatten die Schüler altmeisterliche und naive Kunsttechniken ausprobiert, um die Oberflächen von Teichen, Wiesen und Wegen nachzubilden. „Früher war der Schlosspark für mich ein Spielplatz, jetzt sehe ich ihn anders. Ich fand ihn schon immer schön, aber nun ist der Park auch etwas wie Kunst“, sagte die Schülerin Lena Richter. Ihre Klassenkameradin Linda Prüfert dankte bei der Übergabe den Sponsoren – allen voran der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die mit ihrem Programm „Denkmal aktiv“ Schulklassen zur Auseinandersetzung mit Denkmälern aufgerufen hatte. Biologie, Kunst und durch die maßstabsgetreue Arbeit sogar Mathematik haben laut der Schülerin dabei eine Rolle gespielt.

Darin sah auch Sven Schulze, stellvertretender Schulleiter, den Mehrwert: „Die Schüler haben durch das Projekt mehr gelernt, als der Unterricht sonst bieten kann.“ Tatsächlich haben die Schüler Berufsfelder wie Archivar und Kartograf kennengelernt – und einen Blick ins Event-Management geworfen, denn selbst die Vernissage mit Büfett, Reden und Einladungen wurde von der Klasse organisiert.

Von Peter Degener

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