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Teltow-Fläming „Festival der Bäume“ lockt viele Besucher
Lokales Teltow-Fläming „Festival der Bäume“ lockt viele Besucher
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00:19 21.12.2017
So geht es: Wunschbaum aussuchen, Loszettel mit Namen versehen und dann Daumen drücken. Quelle: Andrea von Fournier
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Rangsdorf

Zum 13.Mal wurde in Rangsdorf das „Festival der Bäume“ gefeiert. Dabei werden individuell geschmückter Tannenbäume verlost. Die Veranstaltung erfreut sich über die Region hinaus größter Beliebtheit. Besucher kaufen für einen Euro eine Eintrittskarte, die gleichzeitig Los ist. Manche kaufen zehn, zwanzig Lose und erhöhen die Chance, einen geschmückten Baum ihrer Wahl, an dem auch mal Gutscheine hängen – für eine Gans von Fleischer Balk oder Tanzstunden im Studio „Jade“ – bis an die Tür geliefert zu bekommen.

Kindern kommt der Erlös zugute

Einst brachte die gebürtige Kanadierin Kimberley Nelson das Ritual in ihre Wahlheimat Rangsdorf und sorgte mit viel Elan und Kraft sowie einem wachsenden Heer an Helfern für dessen Etablierung und Ausweitung. Nun haben die Fördervereine der Grundschulen Rangsdorf und Groß Machnow sowie der Kita „Waldhaus“ die Organisation inne. Den Kindern dieser Einrichtungen kommt der Erlös zugute. Unternehmen, Vereine, Künstler, Schulen, Kitas und Privatiers schmücken oder lassen einen zur Verfügung gestellten Baum unter einem Motto, das diesmal „Weihnachten der Zukunft“ lautete, schmücken. Viele Akteure legten große Fantasie an den Tag, so die Mitarbeiter der Seebad-Apotheke, in deren Plexiglaskugeln winzige Lego-Teile steckten. Die Kinder der Klassen 1a und 4a der Grundschule Rangsdorf schufen den „Roboterbaum“, manche schmückten klassisch nach eigenen Ideen und gaben dem Baum Namen, wie „Weihnachten bleibt Weihnachten“, „Vergangenheit grüßt Zukunft“, „Klonbaum“ oder „X-Mas 3.0“. Kinder- und Schülergruppen basteln den Schmuck selbst, wie die Fünftklässler aus Groß Machnow oder Rangsdorfer Grundschüler ihre Lebkuchenhäuser. Auf Papiersternen der Christenlehrekinder stand Nachdenkliches: Weil es künftig keine Bienen mehr gibt, gibt es keine Äpfel und auch keine Kerzen und Kugeln, denn das Erdöl sei alle.

Lose in die Boxen

Immer wieder traf man Kinder, die Eltern oder Großeltern mit Feuereifer zeigten, was sie in der Gruppe geschaffen haben. Und ihr Los natürlich in die Box vor „ihrem“ Baum einwerfen wollten. Der elterliche Einwand: „Euer Baum ist aber viel zu groß für unsere Ecke.“ hilft da wenig. Viele Besucher werfen Lose ein, um zu spenden und weihnachtlich-romantisches Flair in der geheizten Scheune zu genießen. Bei Barbara und Wilfried aus Rangsdorf steht der Christbaum ab ersten Advent auf der Terrasse und wird Heiligabend reingeholt, trotzdem kommen stets Lose in die Boxen. „Wir sind ja zu sechst, falls wir doch gewinnen sollten, kein Problem“, erklärte Barbara lachend.

40 „nackte“ Bäume

Etwa 40 „nackte“ Bäume werden jedes Jahr gesponsert oder zu einem günstigen Preis gekauft, in diesem Jahr vom Baumhändler am „Südring-Center“. Dann werden sie geschmückt und in der „Kulturscheune“ auf dem Hof von Detlef Schlüpen, eingebettet in das Weihnachtsmarkt-Treiben am Dorfanger, aufgestellt. „Wir sagen den Akteuren, dass sie ihren Schmuck ganz fest anbringen müssen“, so Schlüpen. Sonntagabend angelten Fördervereinsmitglieder vor den Augen einer riesigen Besucherschar aus jeder Box ein Gewinnerlos. Dann werden die Bäume von ihnen verpackt und von den Unternehmern Ralf Bochow und Frank Kreutzenstein zu den glücklichen Gewinnern transportiert.

Von Andrea von Fournier

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