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Luckenwalde Festliche Initiative

Ofenbaumeister Jens Bärmann schenkt der Stadt Luckenwalde zum 800-jährigen Bestehen ein Backhaus am Wiesendreieck.Gesponsert und erbaut von Ideengeber Bärmann und seinem Auszubildenden Richard Melchior sowie weiteren Handwerksbetrieben, erregte das Gebilde bereits während des Baus Aufmerksamkeit.

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Ofenbaumeister Jens Bärmann (M.) bei der Übergabe des von ihm geschaffenen Backhauses am Luckenwalder Wiesendreieck.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Im Zuge der Luckenwalder 800-Jahr-Feierlichkeiten gab es einmal mehr ein Projekt, das dem Profil der Stadt in Zukunft zugutekommen soll: am Sonnabend wurde offiziell das neue Backhaus am Wiesendreieck nahe der Kita „Burg“ eröffnet.

Gesponsert und erbaut von Ideengeber und Ofenbaumeister Jens Bärmann und seinem Auszubildenden Richard Melchior sowie weiteren Luckenwalder Handwerksbetrieben, erregte das Steingebilde bereits während seines Baus Aufmerksamkeit. „Wir waren bereits vor der Eröffnung neugierig, da wir uns zufällig privat selbst einen Ofen bauen ließen und so von dem Projekt erfahren haben. Dass hier nun Brot gebacken wird, finden wir toll“, sagte Silke Mehlhase, die zusammen mit ihrem Partner Carsten Nehues die Eröffnungsfeier besuchte.

Backhaus soll öffentlich zur Verfügung gestellt werden

Neben frisch im Ofen gebackenem Brot und Streuselkuchen der Bäckerei Ober sowie der nun beinahe märchenhaften Umgebung zog auch das „Luckenwalder Märchen vom Backhaus“, erzählt von Rolf Danzmann und dargestellt von den Hortkindern der Kita „Burg“, viele Schaulustige an. „Die kleine Märchenaufführung und der süße Kuchen waren gut für die Seele“, sagte Gabi Niendorf, deren Enkel Lukas in den Hort der Kita geht. Zusätzlich konnte man ausgefallene Brotmehlmischungen und Backzutaten der Mühle Steinmeyer kaufen, beispielsweise für ein Pizza-Rosmarin-Brot.

Damit das „Luckenwalder Backhausbrot“ fortan von allen genossen werden kann, werden noch die letzten Beschlüsse der Stadtverwaltung und des Quartiersmanagement am Röthegraben getroffen, so dass das Backhaus zukünftig öffentlich zur Verfügung gestellt werden kann. Anmeldung, Information und Schlüsselvergabe werden dann vom Quartiersmanagement organisiert. Neben privaten Nutzern wird auch die Kita „Burg“ den Backofen häufig nutzen. So soll den Kindern gezeigt werden, wie wichtig auch in der modernen Zeit das Bäckerhandwerk ist.

Bauphase dauerte zwei Monate

Jens Bärmann hatte die Idee zu dem Gemeinschaftsprojekt, da er fand, dass das Handwerk unter den Jubiläumsthemen zu wenig gewürdigt werde. Als Ofenbaumeister begann er zusammen mit der Stadtverwaltung sogleich mit der Planung des traditionellen Backhauses, das nach zweimonatiger Bauphase fertiggestellt wurde. „Ich möchte mit diesem Geschenk an die Stadt den Bürgern die Möglichkeit geben, viel Freude und Nutzen an dem Backhaus zu finden, damit sie gemeinschaftlich feiern und backen können. Ich wollte etwas Sinnvolles, etwas Bleibendes schaffen“, sagte Bärmann bei der Eröffnung. Übrigens sollen alle Erlöse des Tages der Kita „Burg“ zugutekommen.

Von Katja Schubert

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