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Teltow-Fläming Festlicher Tag der Arbeit
Lokales Teltow-Fläming Festlicher Tag der Arbeit
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00:29 05.05.2018
Gelegenheiten, um sich zu informieren, und zu Gesprächen gab es an zahlreichen Ständen. Quelle: Laura Görner
Luckenwalde

„Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Zeit zum Leben”, dafür warb der Infoflyer des Parteiverbandes Teltow-Fläming der Partei „Die Linke” auf ihrem 28. Familienfest ganz im Sinne des Tags der Arbeit. Der Boulevard in Luckenwalde wurde dafür festlich mit Musik und Kuchen, aber vor allem mit Informationsständen zu Parteien und dem großen Thema Arbeit belebt.

„Gemeinsam” stand an diesem Tag im Vordergrund. Die Linke und die SPD feierten erstmalig zusammen den Tag der Arbeit. „Ich freue mich, dass es in diesem Jahr politisch breiter aufgestellt ist. Die linken Kräfte der Politik sind zusammen hier”, so der Kreistagsabgeordnete Felix Thier (Linke). Doch es ginge auch um die Unterhaltung, erzählte der Vorsitzende des Parteiverbandes, eine bunte Mischung für jedermann sei dabei.

Infos zur Notfallversorgung in Krankenhäusern

Die Volkssolidarität und das Deutsche Rote Kreuz waren unter dem Motto „Leben retten” präsent, wie Ursula Jädicke, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Volkssolidarität, sagte. Gemeinsam warben sie für die neuen und kostenlosen Notfalldosen, welche den Rettungsdiensten helfen sollen, in einer Notsituation schnell an wichtige Gesundheitsinformationen der betroffenen Person zu gelangen.

Über die Notfallversorgung in Krankenhäusern, die nun nach bestimmten Kriterien eines dreistufigen Qualitätssystems stattfinden solle, sprach auch Brandenburgs Arbeits- und Sozialministerin Diana Golze (Linke). Sie ist der Meinung: „Jeder, der Hilfe braucht, soll sie in schneller Zeit bekommen.”

Ebenso standen Parteimitglieder zu aktuellen kommunalpolitischen Diskussionsthemen über die Leiharbeit oder vernünftige Entlohnung der Pflegearbeit zur Verfügung. Vor allem fordert die Partei einen Mindestlohn von zwölf Euro. „Es geht darum, dass Menschen von ihrer Hände Arbeit leben können”, äußerte sich auch Diana Golze dazu.

Luckenkiener Karnevalclub zeigte Programm

Thematisch passend konnte bei den Ständen der Gewerkschaften wie der IG Metall über Tarifbeschlüsse in der Metall- und Elektrobranche gesprochen werden.

Besucher, die mehr über Verbesserungsmöglichkeiten in der Stadt erfahren wollten, fanden auch am Stand der SPD ein offenes Ohr. Sie konnten mittels Postkarten kennzeichnen, wo sie den größten Handlungsbedarf sehen. Harald-Albert Swik (SPD) stand als Ansprechpartner für Kita- und Schulplätze bereit. Diese sollen geschaffen werden, um auch neue Bürger willkommen heißen zu können, meinte Swik.

Neu hinzugewonnene Besucher, aber auch Stammgäste des jährlichen Familienfestes wurden von einem „sehr schönen Programm”, wie die Luckenwalderin Edeltraut Schweigert vergnügt kommentierte, unterhalten. Der Luckenkiener Karnevalclub bot Einlagen und die Band „Phoenix” trat auf. Hüpfburgen, Kinderschminken oder Gipsmalereien zogen die kleineren Festbesucher an.

Wer den Kopf ein wenig anstrengen wollte, nahm am nicht allzu leichten Quiz teil, wo das Allgemeinwissen bis hin zu Wissen über die Stadt getestet wurde.

Von Laura Görner

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