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Teltow-Fläming Festnahmen nach Aussage im Brandstifter-Prozess
Lokales Teltow-Fläming Festnahmen nach Aussage im Brandstifter-Prozess
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00:21 23.10.2017
Ein Jahr nach der Tat sind zwei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Quelle: Victoria Barnack
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Jüterbog

Zwei Männer aus Trebbin und Jüterbog sind am Freitagnachmittag wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden. Sie sollen am Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Jüterbog im Oktober 2016 beteiligt gewesen sein.

Vater und Freund des Angeklagten als Mittäter bezichtigt

Der 44-jährige Dirk P. aus Jüterbog und der 18-jährige Felix G. aus Trebbin waren am Vortag in einem Prozess vor dem Potsdamer Landgericht von zwei Zeugen schwer belastet worden. Dirk P. ist der Vater des geständigen Angeklagten Chris P., der sich bislang als Alleintäter ausgegeben hat.

Die Zeugen sagten am Donnerstag aus, dass P. damit nur seinen Vater schützen wolle. Die Staatsanwaltschaft in Potsdam bestätigte die Festnahme und den Erlass von Haftbefehlen gegen beide Männer. Der Gerichtssprecher des Potsdamer Landgerichts, Sascha Beck, teilte mit, dass nun geprüft werde, ob es sich bei der Gruppe um eine rechtsradikale Zelle handele.

Laufender Prozess gegen den Sohn wird fortgesetzt

Für die Große Strafkammer stelle sich zudem die Frage, wie groß die Schuld des bislang allein angeklagten Chris P. tatsächlich ist. Der Prozess gegen den 21-Jährigen wird trotz der neuen Entwicklungen nicht ausgesetzt, sondern wie geplant fortgesetzt. Ende November soll das Urteil fällen.

Bei dem Brandanschlag auf die von Minderjährigen bewohnte Unterkunft war es durch glückliche Umstände nur zu einem Sachschaden gekommen.

Von Peter Degener

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