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Festzelt beim Siegesfest wird vermisst

Großbeeren Festzelt beim Siegesfest wird vermisst

Die FDP Großbeeren hat die Ergebnisse einer von ihr gestarteten Online-Umfrage zur künftigen Gestaltung des Siegesfestes veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass vor allem das Festzelt und ein Riesenrad vermisst werden.

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Mit den historischen Truppen sind die meisten zufrieden.

Quelle: Orth

Großbeeren. Die Zufriedenheit mit dem Siegesfest in Großbeeren ist deutlich gesunken – jedenfalls sehen das die 150 Teilnehmer einer Online-Umfrage der FDP aus dem Ort so. 80 Prozent von ihnen kreuzten an, dass sie mit dem Siegesfest in diesem Jahr weniger zufrieden waren als mit dem im Jahr davor. Vermisst wurden vor allem das Festzelt (29 Prozent), der Handwerkermarkt (27 Prozent) und die Angebote des Kulturvereins (25 Prozent).

Historische Truppen kommen gut an

Gut kommen dagegen die historischen Truppen an: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit der Gefechtsdarstellung, ziemlich genau die Hälfte waren zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Biwak.

Umfrage nach Streit ums Siegesfest

Die FDP hatte die Online-Umfrage nach dem seit Anfang des Jahres eskalierenden Streit über das Siegesfest gestartet. Entzündet hatte er sich am Dorfauenfest, dass der Kulturverein seit 2013 organisiert hatte. Das sollte nicht mehr auf der Dorfaue stattfinden, es in die Veranstaltung auf der Festwiese zu integrieren, lehnte der Verein vor allem wegen des Rummel-Lärms ab. Das Ergebnis der Online-Umfrage solle nun dem Festkomitee für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt werden, kündigte der FDP-Vorsitzende Jan Bartoszek an.

FDP erfreut über viele Anmerkungen

Erfreut ist er darüber, dass viele der Teilnehmer konkrete Anmerkungen gemacht oder Anregungen gegeben haben. „Dies war enorm wichtig. So hatten die Bürger einmal die Möglichkeit, sich direkt mit ihrer Meinung zu beteiligen“, sagte Bartoszek. Unter anderem wurde das Riesenrad vermisst und mehr Angebote für Kinder auf dem Rummel gefordert. Auch das Dorfauenfest hätten einige gern zurück, dazu ein besseres Bühnenprogramm und eine Möglichkeit für Groß­beerener Vereine, ihre Aktivitäten vorzustellen. Auch die Stände auf dem Weg zur Pyramide – wie bei der 200-Jahr-Feier 2013 – wollen einige gern wieder sehen. Einige schlagen generell einen Handwerkermarkt als Ergänzung zum Siegesfest und dem Rummel vor.

Kritik an den Preisen

Kritik gibt es an den Preisen: Die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer fanden sowohl die Essens- und Getränkepreise als auch die Preise für die Fahrgeschäfte auf der Festwiese zu teuer. Eines ist aber für 84 Prozent der Teilnehmer klar: Die Gemeinde soll sich auch künftig an den Kosten des Siegesfestes beteiligen.

Info: Die Umfrageergebnisse stehen unter www.fdp-grossbeeren.de im Netz.

Von Carsten Schäfer

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