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Fettexplosion und Wasserspiele

Ferienlager der Feuerwehren Fettexplosion und Wasserspiele

Traditionell treffen sich die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Niedergörsdorf in den Sommerferien zum Ferienlager im Freibad Oehna. In diesem Jahr stand für den Brandschützer-Nachwuchs unter anderem eine Fettexplosion in der Küche auf dem Lehrplan. Die Sechs- bis 17-Jährigen lernten die richtigen Kniffe für spätere Einsätze.

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Zum zweiten Mal zu Gast beim Camp in Oehna: die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks.

Quelle: Victoria Barnack

Oehna . Einen Notruf korrekt absetzen und bei einer Fettexplosion in der heimischen Küche richtig reagieren – das sind nur zwei Beispiele für Lektionen, die die Teilnehmer des Jugendlagers der Feuerwehren am Wochenende gelernt haben. Das Camp der Gemeinde Niedergörsdorf findet traditionell in den Sommerferien im Freibad von Oehna statt. „Dieses Jahr ist es sogar schon das 15. Mal“, berichtete Gemeindefeuerwehrjugendwart Martin Münch.

Über die Jahre hat sich ein fester Ablaufplan für das Lager entwickelt. Auf die Anreise am Freitagnachmittag folgt ein abendfüllendes Spiel, das die Gemeinschaft stärken soll. „Das ist eins von den Dingen, die in der Feuerwehr am wichtigsten sind“, sagte Münch. Denn ohne das gegenseitige Vertrauen und die richtige Kommunikation funktioniert kein Löschtrupp oder Rettungsteam. Dafür wurden schon am ersten Abend die Altersgruppen gemischt. Von sechs bis 17 Jahre reichte die Altersspanne. „Später müssen auch alle zusammenarbeiten und die Kleinen können von den Großen sogar noch etwas lernen“, sagte der Jugendwart.

Mit imitierten Wunden wurde an der Erste-Hilfe-Station geübt

Mit imitierten Wunden wurde an der Erste-Hilfe-Station geübt.

Quelle: Victoria Barnack

Zum Jubiläum gab es aber auch Neuerungen. Beim Stationsbetrieb am Sonnabend fand zum ersten Mal mit den Gästen des Technischen Hilfswerks (THW) aus Luckenwalde eine praktische Übung statt. Vor allem um die richtige Kommunikation im Team ging es bei dem Geschicklichkeitsspiel mit Luftdruckkissen, das für den Feuerwehrnachwuchs unbekannte Technik war.

Neben den bewährten Stationen zum Schwimmen und Tauchen oder dem Kistenlauf wurde an anderen Punkten das Hauptaugenmerk verlagert. Die traditionelle Übung zur Gerätekunde musste beispielsweise einer Wissensabfrage über verschiedene Einsatzfahrzeuge weichen. „Das war in den letzten Jahren das Manko, deshalb haben wir den Schwerpunkt darauf gelegt“, so Münch.

Weiter ging es für die Kinder und Jugendlichen zu den Stationen Erste Hilfe und zur Brandschutzerziehung. Denn die Betreuer folgen bei der Ausbildung ihrer Schützlinge dem Motto: Wenn sie wissen, welche Gefahren vom Kokeln ausgehen, probieren sie es nicht aus Neugier. Besonders anschaulich war die Fettexplosion. Dass man die nicht mit Wasser löschen darf, wusste nach der Vorführung mit Sicherheit jeder Teilnehmer.

Nach dem Stationsbetrieb wurde die Freizeit genossen. Am Abend präsentierten die 55 jungen Feuerwehrleute ihr Können bei einer Talente-Show. Danach ging es ins Becken zum Nachtschwimmen. Außerdem wurde bei der Siegerehrung am Abend der Wanderpokal an die Gruppe verliehen, die beim Stationsbetrieb am meisten Punkte gesammelt hatte.

Am Sonntag gingen die Wettbewerbe weiter – aber entspannter als am Vortag. „Bei der Ulk-Olympiade gab es zum Beispiel die Disziplin Kirschkernzielspucken“, sagte der Jugendfeuerwehrwart.

Von Victoria Barnack

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