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Feuerwehr-Kooperation mildert Personalmangel

Luckenwalde Feuerwehr-Kooperation mildert Personalmangel

Im vorigen Jahr besiegelten die Feuerwehren von Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal ihre engere Zusammenarbeit bei Brandschutz und Ausbildung. So machten sie einen gemeinsamen Lehrgang möglich, bei dem 15 Löschfahrzeug-Maschinisten ausgebildet wurden, und bedienen den eigenen Personalbedarf.

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Um einen Pumpeneinsatz zu üben, machten sich Ausbilder und Azubis unter anderem zum Königsgraben auf.

Quelle: privat

Luckenwalde. Die Feuerwehr-Kooperation zwischen Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal trägt erste Früchte. Seit dem Wochenende haben die Stadt- und Ortswehren 15 neue Löschfahrzeug-Maschinisten.

Der aufwendige Lehrgang wurde erst durch die Kooperation bei Ausbildung, Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr möglich, die von den Bürgermeisterinnen Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) und Monika Nestler (Linke) voriges Jahr in Woltersdorf unterzeichnet worden war.

Hoher Bedarf an Maschinisten

Der Landkreis kann den hohen Bedarf an Maschinisten, die Einsatzfahrzeuge führen dürfen, nicht decken, weil er, so hieß es am Wochenende, bereits mit zahlreichen Aus- und Fortbildungs-Lehrgängen ausgelastet ist. Aus diesem Grund kam Stefan Radfan, Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr Luckenwalde, der Gedanke, selbst den Lehrgang gemeinsam mit den Nuthe-Urstromtaler Kameraden durchzuführen. Aus der Gemeinde kamen elf der 15 Teilnehmer.

Gerd Iwand (r) mit Lehrgangsteilnehmern beim Üben an+ Einsatzgeräten aus dem Löschfahrzeug

Gerd Iwand (r.) mit Lehrgangsteilnehmern beim Üben an+ Einsatzgeräten aus dem Löschfahrzeug.

Quelle: Lisa Blech

Am Sonnabend stellten sie sich den abschließenden Übungen sowie der Prüfung zum Maschinisten. An vier Wochenenden war zuvor alles in Theorie und Praxis erklärt und geübt, was in Notsituationen wichtig sein und Leben retten kann. Dazu zählen neben Rechtsgrundlagen zum Beispiel auch der Einsatz von Tauchpumpen, Motorkettensägen, Hebekissen sowie die korrekte Ausleuchtung des Einsatzortes. Die Auswertung der schriftlichen Prüfung sowie die Zertifizierung übernahm der Landkreis.

Fachleute an den Ausbildungsstationen

„Der Lehrgang wird positiv angenommen. Es ist entspannt, denn man kennt sich ja untereinander. In Luckenwalde haben wir ja auch die besten Voraussetzungen mit der neuen Wache und dem Ausbildungsraum darüber“, resümiert Radfan. Er habe besonders darauf geachtet, dass die anderen Ausbilder des Lehrganges wie Gerd Iwand, Axel Niendorf und Ronny Nehues Experten an ihrer Station waren. „Wenn die Ausbilder viel Ahnung und Erfahrung haben, können sie mehr beibringen als jemand, der nur einmal den Schein gemacht hat“, erklärte Radfan, der selbst noch nicht lange Ausbilder, aber ein erfahrener Brandschützer ist.

Gemeinsames Ziel, Menschen zu retten

Gerd Iwand ist langjähriger Ausbilder und schon seit 1986 erst ehrenamtlich, dann hauptberuflich, bei der Feuerwehr tätig. „Ich freue mich am meisten darüber, wenn die Teilnehmer sagen, dass es ihnen etwas gebracht hat und sinnvoll war“, sagt er, „es bringt uns alle weiter bei dem einem Ziel, Menschen zu helfen, die in Not geraten sind.“

Von Lisa Blech

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