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Feuerwehr braucht moderne Technik

Holbeck Feuerwehr braucht moderne Technik

Während andere Orte schrumpfen, hat Holbeck seit der Wende kontinuierlich zugelegt. Doch die Feuerwehrtechnik ist teilweise noch die alte. Das Einsatzfahrzeug stammt aus dem Jahr 1969. Das Gerätehaus ist zwar top gepflegt, aber viel zu klein. Die Ortsvorsteherin und der Ortswehrführer wünschen sich eine Modernisierung.

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Das Feuerwehr-Gerätehaus in Holbeck ist klein, aber in Schuss.

Quelle: Margrit Hahn

Holbeck. Wenn man die Holbecker Ortsvorsteherin Marianne Valentin nach ihren Wünschen fragt, denkt sie zuerst an die Feuerwehr: „Ein neues Fahrzeug und ein größeres Gerätehaus wären schön.“ Darüber würde sich auch Ortswehrführer Nico Becker freuen.

Zur Holbecker Wehr gehören 50 Kameraden. Ihr Einsatzfahrzeug B 1000 ist inzwischen in die Jahre gekommen, „Der ist Baujahr 1969“, berichtet Becker. Trotzdem fahren er und seine Kameraden damit zu jedem Einsatz, ob Feuer oder Sturm.

Die Holbecker Ortsvorsteherin Marianne Valentin

Die Holbecker Ortsvorsteherin Marianne Valentin .

Quelle: Margrit Hahn

Wenn die Mannschaft komplett ist, wird es im Gerätehaus recht eng. Dafür sieht das Häuschen von außen tipptop aus. Vor knapp zehn Jahren hat es einen neuen Anstrich bekommen. „Wir sind im Gefahrenabwehrplan mit einem neuen Gerätehaus vorgesehen. Aber erst mal wird in Stützpunktfeuerwehren investiert“, sagt Nico Becker.

Marianne Valentin lobt die Arbeit der Feuerwehrleute, die sich im Dorf sehr engagieren. Aber es gibt darüber hinaus viele Dorfbewohner, die mit anpacken. „Holbeck hatte schon immer ein intaktes Dorfleben, auch vor der Wende“, sagt die Ortsvorsteherin, die seit 21 Jahren ehrenamtlich tätig ist.

Idyllische Badestelle am Holbecker See

Idyllische Badestelle am Holbecker See.

Quelle: Margrit Hahn

Im Gegensatz zu anderen Dörfern, die im Laufe der Jahre immer weniger Einwohner zählen, ist Holbeck nach der Wende gewachsen, von einst 120 Einwohner auf jetzt 155. Viele junge Leute sind geblieben oder nach dem Studium wieder zurückgekommen und haben ein altes Bauernhaus übernommen und saniert. „Es gab nie eine Kluft zwischen den Alteingesessenen und den Zuzüglern“, sagt sie. Dank dem Zuzug von Neu-Holbeckern sind auch die letzten Schandflecke im Dorf verschwunden.

Die Straße „Am Dorfanger“ ist löchrig

Die Straße „Am Dorfanger“ ist löchrig.

Quelle: Margrit Hahn

Das einzige, was ihr nicht gefällt, ist die holprige Straße „Am Dorfanger“. Aber sie weiß auch, dass ein grundhafter Ausbau recht teuer für die Anlieger werden würde.

Die Badestelle des Holbecker Sees müsste nach Ansicht von Marianne Valentin vom Schilf befreit werden, bevor sie komplett zuwächst. Die Sperre die Badegäste und Angler davon abhalten sollte, bis direkt an den See zu fahren, wurde entfernt. Zu DDR-Zeiten befand sich am See ein Steg und ein Bootshaus und die Stülper Schüler hatten dort in den Sommermonaten Schwimmunterricht.

Von Margrit Hahn

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