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Teltow-Fläming Feuerwehr zwischen Einsatz und Fehlalarm
Lokales Teltow-Fläming Feuerwehr zwischen Einsatz und Fehlalarm
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05:25 13.03.2017
Vortrag zum Einsatzgeschehen bei der Jahresversammlung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Zinna. Quelle: Isabelle Richter
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Kloster Zinna

„Helfen in der Not ist unser Gebot.“ So lautet das Motto der Freiwilligen Feuerwehr in Kloster Zinna. Getreu dessen zeigte der kommissarische Wehrführer Matthias Müller seinen Kameraden und Gästen mit dem Jahresbericht 2016, was die Truppe 2016 geleistet hat.

„Es war ein Jahr mit Höhen, aber ich glaube, nicht ganz so vielen Tiefen“, erklärte er. Die Personalzahl blieb konstant. Die Kameraden teilen sich nach wie vor in 23 aktive und elf passive Mitglieder auf, zuzüglich der zwölf Mitglieder im sogenannten A-Team, das aus Kameraden der älteren Generation besteht. Bei der Jugendwehr gab es ein Wachstum von zwölf auf 15 Mitglieder. Ein enormer Erfolg für die Feuerwehr, die stets mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat.

20 Einsätze im Jahr 2016

Bei den Einsätzen konnten die Kameraden in Kloster Zinna einen Rückgang feststellen. Waren es im Jahr 2015 noch insgesamt 35 Einsätze, zählten sie im vergangenen Jahr nur noch 20. Darunter waren allein zwölf Brandeinsätze und sieben Hilfeleistungen.

Weniger dramatisch waren die Einsätze deshalb aber nicht. In Erinnerung blieb vor allem die Nacht mit den Bränden an der Geschwister-Scholl-Grundschule, wo ein Nebengebäude zerstört wurde, und in der Gaststätte „Wasserpfeifchen“. Auch Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) zeigte sich über diese zwei Vorfälle besonders bestürzt. Es sei „eine Katastrophe“ gewesen, sagte er bei der Feuerwehr-Versammlung. Das Positive daraus: Die Grundschule erhalte ein neues „Mehrzweckgebäude hochwertiger Art“, so der Bürgermeister.

Feuerwehreinsatz im Juli 2016 an der Gaststätte Wasserpfeifchen, die komplett ausbrannte. Quelle: Feuerwehr Jüterbog

Ein weiterer Grund, der immer wieder für das Ausrücken der Feuerwehr Kloster Zinna sorgt, ist weniger dramatisch als nervtötend. Es handelt sich um die häufigen Fehlalarme am Kloster. „Die Alarmanlage ist völlig veraltet“, erklärte Raue dazu, „und obwohl im kommenden Jahr Bauarbeiten geplant sind, wollen wir jetzt eine kurzfristige Lösung finden, um es den Kameraden einfacher zu machen.“ Erleichterung unter den Einsatzkräften, denn in diesem Jahr wurden durch die Alarmanlage bereits zwei weitere Fehleinsätze ausgelöst.

Überraschende Beförderung

„Ihr seid es, auf die im Ernstfall Verlass ist“, sagte Matthias Müller zu seinen Kameraden. Auch bei der technischen Ausstattung konnte er etwas Neues vorweisen. So erhielt die Wehr in Kloster Zinna im vorigen Jahr einen Lichtmast. Damit kann die Einsatztruppe auch bei schwierigen Sichtverhältnissen arbeiten. Des Weiteren bedankte sich die Feuerwehr bei der Stadt Jüterbog für die gute Zusammenarbeit und die oft schnelle Umsetzung bei Anfragen zur Ausrüstung. Für die kommende Zeit wünscht sich die Feuerwehr eine Reparatur des undichten Dachs und einer feuchten Mauer. Angefragt wurde auch ein neuer Computer mit Monitor.

Bei der Versammlung wurde Matthias Müller – für ihn überraschend – zum Brandmeister befördert. Geehrt wurden auch zwei Kameraden für erfolgreich absolvierte Lehrgänge.

Von Isabelle Richter

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