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Feuerwehren besiegeln Zusammenarbeit

Luckenwalde Feuerwehren besiegeln Zusammenarbeit

Die Feuerwehren aus Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal arbeiten bei Brandeinsätzen und beid er Ausbildung bereits zusammen. Mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag soll die Kooperation besiegelt und noch weiter optimiert werden.

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Das Fahrzeug ging von Luckenwalde an Nuthe-Urstromtal.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Luckenwalde und der Gemeinde Nuthe-Urstromtal schließen einen öffentlich-rechtlichen Vertrag über die gegenseitige überörtliche Hilfe bei Brandeinsätzen, Hilfeleistungen und der Ausbildung ab. Der Luckenwalder Ordnungsausschuss stimmte einem entsprechenden Beschlussvorschlag einstimmig zu.

Seit Jahren bewährte Zusammenarbeit

Bereits seit 2002 arbeiten beide Wehren bei Einsätzen zusammen, um schwindende Mitgliederzahlen und die reduzierte Alarmbereitschaft zu kompensieren. Außerdem ist Luckenwalde seit 2007 eine Stützpunktfeuerwehr; die Löschgruppen Woltersdorf, Hennickendorf und Dobbrikow wurden zu Unterstützpunktfeuerwehren. Kooperiert wird auch im hoch spezialisierten Gefahrgutbereich und in der Grund- und Funkausbildung.

André Langkammer von der Feuerwehr Märtensmühle im neuen alten Fahrzeug

André Langkammer von der Feuerwehr Märtensmühle im neuen alten Fahrzeug.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde verfügt derzeit über rund 100 ausgebildete Einsatzkräfte, Nuthe-Urstromtal zählt laut Gemeindebrandmeister Bernd Wendlandt 772 Einsatzkräfte, davon 427 aktive. Mit dem Abschluss der Vereinbarung sollen die Aufgaben noch besser und effektiver koordiniert werden. Die Alarm- und Ausrückeordnung soll optimaler aufeinander abgestimmt werden. „Luckenwalde liegt im Herzen von Nuthe-Urstromtal“, sagte Wendlandt, „da ist Zusammenrücken gefragt.“

Ein Feuerwehrfahrzeug für einen symbolischen Euro

Bereits im April hatte die Luckenwalder Feuerwehr ein 20 Jahre altes, ausrangiertes Löschgruppenfahrzeug an Nuthe-Urstromtal für einen symbolischen Euro übergeben. „Sicher hätte man auf dem freien Markt einen höheren Preis erzielen können“, sagte Stadtbrandmeister Jens Reichwehr, „aber für uns ist das Fahrzeug abgeschrieben und entbehrlich und die Kameraden in Nuthe-Urstromtal können es dringend gebrauchen.“ Der Löschwagen wird inzwischen von der Wehr in Märtensmühle genutzt. Der städtische Ordnungs- und der Finanzausschuss stimmten dem Verkauf zu.

Von Elinor Wenke

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