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Teltow-Fläming Finale: Ankunft in Murun
Lokales Teltow-Fläming Finale: Ankunft in Murun
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04:50 28.07.2016
Unterwegs am Baikalsee. Quelle: privat
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Baruth

Donnerstagnachmittag darf endlich gejubelt werden. Dann hat es die Sechs-Mann-Truppe aus Baruth mit ihren drei Rettungsdienstfahrzeugen für die Partnerstadt Murun geschafft. Mehr als 8000 Kilometer bis in die Mongolei wurden erfolgreich und unfallfrei absolviert.

Auf den letzten beiden Etappen entschädigte eine wunderschöne Natur noch einmal für die Strapazen der Fahrt. Von Irkutsk ging es am Baikalsee entlang. „Der Baikalsee und die Strecke drumherum ist aber fantastisch schön“, schwärmt Teamsprecher Ronny Rohland auf Facebook.

Ausnahmsweise wieder eine asphaltierte Straße. Quelle: privat

Auf einem Video sind die Straßenverhältnisse gut nachzuvollziehen: breite, unbefestigte Autobahnen ohne jede Markierung oder Begrenzungen. Die drei Rettungswagen haben sich der Umgebung farblich schon angepasst. Ob auf dem Weg nach Murun noch eine Waschanlage kommt?

OB vor Murun noch eine Waschanlage kommt? Quelle: privat

Der Baikalsee wurde nicht zur Autowäsche missbraucht. Aber als Glücksbringer. „Wer eine Kopeke in den See wirft, kommt eines Tages wieder zurück. So sagt man das hier zumindest“, so Ronny Rohland, „um ganz sicher zu gehen, habe ich gleich fünf Rubel in den See geworfen.“

Blick über den Baikalsee. Quelle: privat

Romantische Fischerdörfer

Geradezu aus der Zeit gefallen wirken die Dörfer, die der Baruther Konvoi auf seiner Reise passierte. Romantische Fischerdörfer mit – manchmal windschiefen – Holzhäusern und Fischmärkten.

Dörfer wie aus der Zeit gefallen. Quelle: privat
Fischmarkt. Quelle: privat
Ronny Rohland entdeckt süße russische Kuchen. Quelle: privat

Dort legten die sechs Expeditionsteilnehmer gern eine Pause ein und machten Fotos fürs Erinnerungsalbum. Am Dienstagnachmittag erreichten sie mit Ulan Ude ihre letzte Reisestation in Russland.

Bayar hurgeye!

Von Alexander Engels

Was für ein Trip! Sechs Männer, drei Transporter, 9000 Kilometer. Heute wird der kleine Rettungswagen-Konvoi aus Baruth­ das Ziel, die Partnerstadt Murun in der Nord-Mongolei, erreichen. Vielleicht ist er schon da, während Sie, liebe Leser, diese Zeilen lesen. Denn die Truppe ist uns acht Stunden voraus. Bei sonnigen 29 Grad wird das Team um Baruths Bürgermeister Peter Ilk sicherlich herzlich empfangen werden – denn an Herzlichkeit haben es die mongolischen Partner schon bei früheren Besuchen nie mangeln lassen. Dann werden sicherlich die drei Blaulicht-Fahrzeuge in Augenschein genommen. Hilfsgüter, die von Privatleuten und Firmen gespendet wurden, werden noch verteilt. Und den vielen Unterstützer, welche die Expedition ermöglicht haben, wird gedankt. „Mit Blaulicht in die Mongolei“ überschrieben die Baruther ihr Unterfangen – und haben es realisiert. Ich würde ihnen gern zurufen: „Bayar hurgeye!“ Wenn ich nur den Glückwunsch auf Mongolisch aussprechen könnte.

Am Mittwoch ging es über die Grenze ab in die Mongolei. Ziel, bevor es auf die allerletzte Etappe ging, war Darkhan. „Mit Blaulicht sind wir heute vor dem Governeurs-Palast angekommen“, schreiben die Baruther – und dokumentieren auch dies mit einem kleinen Film.

Nun ist das Ziel nicht mehr weit. Am Donnerstag reiten die „Helden aus Baruth“ in Murun ein – nicht als Eroberer, sondern als Freunde.

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In dieser Tour-Serie erschienen:

Rettungswagen unterwegs in die Mongolei

Überholmanöver und Überraschungsmomente

Tag 3: Ankunft in Moskau

Tag 4: Konvoi in Richtung Kontinentalgrenze

Tag 5: Immer weiter in Richtung Ural

Tag 9: 6000 Kilometer sind geschafft

Tag 10: Motor streikt vor der längsten Etappe

Von Alexander Engels

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