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Finissage mit Preisverleihung

Ausstellung über Behinderten-Stätten Finissage mit Preisverleihung

Zum Abschluss zur Ausstellung des Deutschen Roten Kreuzes von und mit Bewohnern aus Behinderten-Wohnstätten gab es einen Preisverleihung. Das Publikum konnte darüber abstimmen, welche Ausstellungsstücke im Kreishaus Luckenwalde ausgezeichnet wurden.

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Carola Schulze (M.) von der Luckenwalde Wohnstätte „Mittendrin“ nahm den Preis entgegen

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. „Reden ist Silber, Schweigen war gestern“ lautete das Motto des zweiten Kunstkultursommers des Kreisverbands Fläming-Spreewald des Roten Kreuzes. Die Ausstellung im Luckenwalder Kreishaus zog in den vergangen Wochen viele Besucher an. Am Donnerstagnachmittag zur Finissage kamen noch einmal Akteure und Interessierte zusammen.

Vor der Preisverleihung ging es im Foyer der Kreisverwaltung hoch her mit musikalischen Einlagen und einem kleinen Filmbetrag über den Quellenhof Jüterbog, ein Wohnheim für Behinderte. Die Ausstellung bewies, dass sich Menschen mit Handicap trotz ihrer Benachteiligung mitteilen und Botschaften anderer wahrnehmen können. Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes, Künstler sowie andere Interessierte hatten sich mit dem Thema Kommunikation inhaltlich und gestalterisch auseinandergesetzt. Die dabei entstandenen Ausstellungsstücke und Projekte sprechen ihre ganz eigene Sprache. So entstanden Skulpturen, Fotoserien und Bilderwände. Schallplatten wurden zu Kunstobjekten ebenso wie ein Namens-Puzzle.

Wie Kreisvorsitzender Harald-Albert Swik sagte, ist der DRK-Kunst- und Kultursommer sehr wichtig. „Er hat Menschen zusammengebracht, kreative Menschen. Und sie haben ,eine Sprache’ gefunden“, so Swik in seiner Ansprache, „das DRK will Inklusion. Alle leben gleichberechtigt miteinander.“ Er hatte sich vorher nicht vorstellen können, dass diese Ausstellung so vielfältig sein würde.

Dementsprechend positiv waren auch die Reaktionen der Besucher, die nicht nur mit abgestimmt haben, wer den Publikumspreis bekommen soll, sondern oft auch noch ihre Begeisterung über die Ausstellung geäußert haben. Der ersten Platz in der Kategorie Publikumspreis ging an die Luckenwalder Wohnstätte „Mittendrin“ für einen Händebaum zum Thema „Wer nicht hören kann, muss sehen und fühlen“.

Über den zweiten Preis freute sich die Wohngemeinschaft Ludwigsfelde, die eine Fotoserie unter fachmännischer Leitung angefertigt hatte. Das Memoryspiel der Wohnstätte Zossen belegte Platz drei. Den Jurypreis erhielt ebenfalls die Luckenwalder Wohnstätte „Mittendrin“, die somit gleich zwei erste Plätze für sich verbuchen konnte. Harald-Albert Swik bedankte sich bei Angelika Werner und Dana Kappert für die tolle Ausstellung und für das Engagement der beiden Frauen.

Von Margrit Hahn

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