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Teltow-Fläming Firma M.-E. Seehaus feiert 25-jähriges Bestehen
Lokales Teltow-Fläming Firma M.-E. Seehaus feiert 25-jähriges Bestehen
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12:45 08.06.2016
Maria-Elena und Hans-Jürgen Seehaus. Quelle: Josefine Sack
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Kloster Zinna

An den Schulanfang im Jahr 1990 erinnern sich Maria-Elena (58) und Hans-Jürgen (60) Seehaus noch genau. Die gelernte Erzieherin und der Werkzeugmacher standen im Trubel der Wendejahre von einem Tag auf den anderen ohne Arbeit da – allerdings nur vorübergehend. Denn schon 1990 kauften sie sämtliche Haushalts-, Schreib- und Kurzwaren des aufgelösten Dorfkonsums in Kloster Zinna auf und richteten ein kleines Geschäft in einer 20 Quadratmeter großen Gartenlaube ein.

Kurz vor den Einschulungen gab es den ersten großen Ansturm: „Vor dem Ladeneingang standen die Leute zeitweise in Zweierreihen in einer Warteschlange von bis zu 30 Metern“, erinnert sich Hans-Jürgen Seehaus. Obwohl jeweils nur fünf Kunden im Verkaufsraum Platz hatten, harrten die Kaufwilligen geduldig aus. Der Grund für den Andrang: Nützliche Utensilien, die kurz nach dem Ende der DDR allerorts ausrangiert worden waren, darunter Quittungsblöcke aus recyceltem Papier, der beliebte Heiko-Füller und Druckbleistifte.

An den DDR-Artikeln hatten Anfang der 1990er Jahre zunächst nur noch die Wenigsten Interesse. „Die DDR-Bürger waren mehr an Micky Mouse und Co. interessiert“, sagt Unternehmer Seehaus. Lange hielt die Euphorie für die neuen „West-Produkte“ aber nicht an. Die Strategie der Seehaus’ ging auf: Schon bald orientierte sich der Trend wieder hin zu preisgünstigen Alternativen, wie man sie gewohnt war.

Wegen der hohen Nachfrage verdoppelte das Unternehmerpaar bereits ein Jahr nach der Geschäftsübernahme, 1991, seine Ladenfläche und baute die Laube aus.

In diesem Jahr feiert der Betrieb, der sich mittlerweile zu einem internationalen Großhandel entwickelt hat, sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Überall in den neuen Bundesländern machten sich Maria-Elena und Hans-Jürgen Seehaus auf die Suche nach den teils rar gewordenen und schwer erhältlichen Waren – bis es irgendwann kaum noch DDR-Produkte zu kaufen gab. Seither bezieht der Großhandelsbetrieb, der seinen Direktverkauf an Privatkunden Ende der 1990er abgegeben hat, einen Großteil seiner Schreibwaren vom tschechischen Hauptlieferanten Ko-I-Noor. Neben den Importen lässt die Firma Seehaus auch selbst produzieren: Erfolgreich ist das Unternehmen, dessen Lager sich auf 2000 Quadratmeter Fläche seit 1996 im ehemaligen Möbel- und Plüschwerk in der Mühlenstraße befindet, unter anderem mit seinem Künstlerbedarf, darunter 600 Pinselsorten sowie Farben, Aquarellblöcke, Malpappen und Rahmen. Auch Schulbedarf wie Zahlenkarten und Rechenstäbchen zählen heute zum hauseigenen Sortiment aus Kloster Zinna. Das Unternehmen beliefert mittlerweile Großkunden, Künstler- und Schreibwarengeschäfte in ganz Deutschland. Auch in Österreich, der Schweiz und Schweden sind die Pinsel und Blöcke aus Kloster Zinna gefragt.

Von Josefine Sack

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