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Firmen werben auf Schulfest um Azubis

Baruth Firmen werben auf Schulfest um Azubis

Ein Schulfest mit Berufsorientierung fand Freitag erstmals in der Freien Oberschule Baruth statt. In der Aula und vor dem Gebäude warben insgesamt 15 Aussteller um die künftigen Azubis. Einige Firmen locken mit finanziellen Anreizen, bezahlen beispielsweise Prämien für gute Noten oder bestandene Prüfungen.

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Manuela Klausner, Lehrerin in der Schule für Gesundheitsberufe am DRK-Krankenhaus Luckenwalde, maß den Blutdruck von Moritz Freitag aus Golßen. Elwood Gebauer aus Mellensee sowie die beiden Saalower Colin Pfarr und Randolph Naumann (v.l.) schauten interessiert dabei zu.

Quelle: fotos (2): Frank Pechhold

Baruth. Starthilfe für die spätere Ausbildung gab es in der Freien Oberschule Baruth. Hier fand am Freitag das erste Schulfest mit Berufsorientierung statt. Insgesamt 15 Aussteller warben in der Aula um die künftigen Azubis.

„Die mit der Stadtstiftung Baruth vorbereitete Veranstaltung trägt dazu bei, dass unsere Kinder im Leben vorwärts kommen“, so Schulleiter Bartosz Matusiak. „Fragt die Aussteller Löcher in den Bauch“, ermunterte Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) die jungen Leute. Noch nie seien die Aussichten auf einen Wunschausbildungsplatz so gut gewesen. Heute könne man sich fast aussuchen, wo man Azubi werde.

Praktikum kann hilfreich bei der Berufswahl sein

„Von meinem künftigen Beruf habe ich noch keine richtige Idee“, so die Barutherin Alina Werner aus der 9a. Wahrscheinlich werde sie sich das Infomobil der Bundeswehr anschauen. „Wir wollen uns einfach mal umgucken, was sich so anbietet“, sagte Franka Graßmann, die gemeinsam mit ihrem Sohn Michael Persch gekommen war. Michael gehe erst in die 8. Klasse und habe deshalb in Sachen Berufswahl noch ein bisschen Zeit. Was er mal werde will, wisse er nicht wirklich, sagte Michael. „Irgend was mit Tieren oder Pflanzen.“

Hilfreich könnte da ein Praktikum bei der Baruther Katz Biotech AG sein. „Leider bieten wir im Moment noch keine Ausbildungsplätze an. Dazu ist unsere Arbeit zu speziell“, sagte David Göhring. In der Firma werden Nützlinge gezüchtet, die Pflanzenschädlinge fressen. Mit Praktika könne man Schülern, die sich für Berufe in der Biotechnologie oder Landwirtschaft interessieren, Berufsorientierung geben.

Bewerbungen für freie Lehrstellen noch möglich

Zwei von vier Lehrstellen sind in der Laird Dabendorf GmbH noch frei. „Wer möchte, kann sich bewerben“, so Ausbilder Mike Bojes. Das Unternehmen stelle alles her, was mit Kommunikation im Auto zu tun hat. Ausgebildet würden Elektroniker für Geräte und Systeme. Voraussetzung seien gute Noten in Mathematik und Physik. „Und der Wille, seine Ausbildung bestmöglich durchzuziehen“. Diesen Willen hat Melissa Klein, Azubine im zweiten Lehrjahr in der Laird Dabendorf GmbH. „Die Ausbildung ist super. Ich bin total zufrieden“, so die Zossenerin. Für die Fahrten zum theoretischen Unterricht am Oberstufenzentrum in Elsterwerda stelle die Firma den Azubis einen Dienstwagen zur Verfügung, erzählt Ausbilder Mike Bojes. „Aber nur so lange die Bahn nicht auf dieser Strecke fährt.“

„Bei uns sind jedes Jahr 15 Lehrstellen zu besetzen“, sagte Melanie Warkus, Ausbildungskoordinatorin im Baruther Getränkeabfüllbetrieb „Brandenburger Urstromquelle“. „Die Azubis bekommen einen guten Lohn“, so Ausbilder Ulrich Schuch. Ein Mechatroniker-Azubi im ersten Lehrjahr verdiene 840 Euro. Zusätzlich gebe es Prämien für erfolgreich absolvierte Prüfungen und gute Zensuren, so Warkus. Das Prämien-System führe zu besseren Leistungen. Nach der Lehre bestünden gute Chancen auf Übernahme. „Eine Arbeitsplatzgarantie gibt es natürlich nicht.“

Von Frank Pechhold

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