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Fitness-Spaß und Märchenstunde

Baruth Fitness-Spaß und Märchenstunde

Am Sonnabend lockte das 3. Baruther Kinder- und Jugendfest zahlreiche große und kleine Besucher ins Schulzentrum. Kuchenstände, Märchenstunde und Mitmachaktionen sorgten für eine gute Stimmung unter den Gästen.

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Fitness mit Spaß für die großen und kleinen Besucher des Baruther Kinderfestes.

Quelle: Gudrun Ott

Baruth. Am Sonnabend feierte die Stadt Baruth ihr 3. Kinder- und Jugendfest. Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) eröffnete das Fest, das traditionell alle drei Jahre stattfindet. Im Schulzentrum präsentierten sich die Baruther Kita „Bussibär“, die Kita „Entdeckerland“ aus Petkus, der Hort, die Grundschule sowie die Freie Oberschule. Schulsozialarbeiterin Doreen Beldner sprach davon, dass das Fest auch ein Zusammenrücken der einzelnen Einrichtungen bedeutet. Das bestätigten auch die Grundschullehrerinnen Ingrid Hannemann und Siegrid Schacht. Beide betreuten einen gut bestückten Kuchenstand im Grünen Klassenzimmer, das an diesem Tag zum Grünen Café-Zimmer umgestaltet wurde. Viele Eltern hatten für den guten Zweck gebacken.

Schüler führten Besucher durch ihre Schule

Zu den 188 Schülern der Grundschule gehören auch Lilly, Josina und Josie. Die zehn Jahre alten Mädchen führten gut gelaunt und kompetent Besucher durch ihre Schule, zeigten die Klassenräume und erklärten die in den Fluren ausgestellten Kunstobjekte. Vorbei ging’s in der Mensa am Stand mit frisch zubereiteten Waffeln. Hier kümmerten sich Mitarbeiter des Hortes „Pfiffikus“ um das leibliche Wohl der Besucher. Roy Ludwig, ehemaliger Lehrausbilder in einem Baubetrieb und als Mann noch eine Seltenheit unter den weiblichen Horterziehern, schwärmte von seiner Arbeit. „Die jungen Schulkinder sind lernfreudig und wissbegierig. Mehr als ich es bei manch einem Auszubildenden erlebt habe“, so Ludwig.

Auch ehemalige Schüler schauten vorbei

Im Märchenzelt las Lehrerin Anke Röder aus Grimms-Märchen

Im Märchenzelt las Lehrerin Anke Röder aus Grimms-Märchen.

Quelle: Gudrun Ott

Um zukünftigen Schulanfängern den Start in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, gibt es in Baruth eine Lernwerkstatt. Diese bietet Schnupper-Unterrichtsstunden, das Kennenlernen der Lehrer und des Schulgebäudes. In diesem Jahr besuchten an die dreißig Kinder vor ihrer Einschulung die Lernwerkstatt. Dass die Baruther Schule mit ihren engagierten Lehrkräften schon immer etwas ganz Besonderes war, erklärten frühere Schüler, die sich das Fest nicht entgehen ließen. „Ich freue mich, nach drei Jahren wieder hier zu sein“, sagte die 14-jährige Anna Sophia Polzyn. Und die gleichaltrige Jasmina Ney, jetzige Schülerin des Rangsdorfer Fontane-Gymnasiums, fügte an: „Die Schule hier war cool, die Lehrer waren nett und witzig. Wir hatten Spaß am Unterricht.“

Zu wenig Angebote für Jugendliche

Lehrer müssten nett und streng zugleich sein, hieß es. Der Respekt vor den Lehrern sei wichtig. Auch der Schüler der Freien Oberschule Maiko Seifert schwärmte von seiner Schule. Er war mit seinem Freund Jeremy Kaiser gekommen. Der vermisste auf dem Fest allerdings Angebote für Jugendliche. „Es heißt doch Kinder- und Jugendfest, aber für Jugendliche ist nicht genug da“, beanstandete er.

Märschenstunde im Zelt

Auf dem vierarmigen Bungee-Trampolin tummelten sich Kids und bei Drums Alive, dem Trommeln mit Kaushik Gosai für Fitness und Spaß, vergnügten sich Eltern und kleinere Kinder. Auf einem Hügel, im romantischen Zelt, las Klassenlehrerin Anke Röder Märchen der Gebrüder Grimm vor. Die Bildergeschichten und Rätsellieder kamen bei den Grundschüler gut an.

Eltern waren zufrieden

Simone Zöllner, Klassenlehrerin der 6a, und ihre Schülerinnen Maxima Frenzel, Daniela Hagedorn, Amy Kaiser und Caliope Knop setzten sich mit Smoothies für gesundes Leben ein. Darüber hinaus gab es regionales Bauernhofeis aus Schöbendorf, einen Flohmarkt für Kinder, ein Lernort-Natur-Mobil, wo Insektenhotels gebaut werden konnten, und vieles mehr. Ein schönes Fest und ein wunderbares Miteinander, sagte viele Eltern auf dem Nachhauseweg.

Von Gudrun Ott

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