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Fläming Art findet 2016 nicht statt

Jüterboger Kunstfestival Fläming Art findet 2016 nicht statt

Veranstalter Thomas Gadomski will den Kunstmarkt in der Jüterboger Altmarkt in diesem Jahr pausieren, aber nicht endgültig aufgeben, sondern in kleinerem Rahmen neu beginnen. Im Vorjahr hatte sich das kleine ehrenamtliche Team um den Jüterboger Buchhändler bei der Organisation des großen Open-Air-Events übernommen.

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Thomas Gadomski ist Veranstalter der „Fläming art“.

Quelle: Degener

Jüterbog. Das Jüterboger Kunstfestival Fläming-Art geht in eine unbestimmte Pause. „Das findet in diesem Jahr definitiv nicht statt“, sagt der Jüterboger Veranstalter und Buchhändler Thomas Gadomski. Die von ihm angeführte gemeinnützige Bürgerinitiative sei bei der ersten Veranstaltung 2014 „sehr enthusiastisch“ gewesen, im Jahr darauf habe man sich dagegen „übernommen“, so Gadomski gegenüber der MAZ.

An zwei Tagen traten im vergangenen Mai 16 Bands auf zwei Bühnen auf und 126 Aussteller boten entlang der Zinnaer Straße, Wursthof und Mönchenstraße, am Markt und im Kulturquartier Kunst und Kunsthandwerk an. Rund 5000 Besucher seien in die Stadt gekommen, schätzt Gadomski, „die Resonanz der Aussteller war positiv gewesen, die Künstler hatten gut verkauft“. Auch der Charakter der Veranstaltung, die keine riesige Partymeile war, sei als wohltuend empfunden worden.

Doch hinter dem großen Event stand nur ein kleines Team aus zehn Leuten, die all das ehrenamtlich gestemmt hatten. Dazu gehören unter anderem die Leiterin der Jüterboger Stadtbibliothek Carola Langer, der Neuheimer Unternehmer Heiko Kraft und die Sozialpädagogin Sylvia Jettke aus Neuhof. „Ich habe meinen Laden danach zwei Wochen nicht aufgemacht, so durch war ich. Auch jetzt noch sind wir alle etwas ausgebrannt“, erzählt der 56-Jährige.

Es hatte zwar viel Unterstützung von der Stadt und von Unternehmern gegeben, etwa durch Sponsoring und Sachleistungen im mittleren fünfstelligen Bereich – doch am Ende fehlten vor allem ehrenamtliche Helfer. Für Transportleistungen vor Ort und auch für den Wachschutz musste unerwartet viel Geld aufgewendet werden, was die Kosten in die Höhe trieb. Kritik übt Gadomski am Feedback der ansässigen Einzelhändler. „Einige hatten sich über die Straßensperrungen im Vorfeld beschwert, die für den Aufbau der Galeriestände nötig waren“, sagt der Buchhändler. Doch ohne solche Sperrungen könne man so ein Ereignis nicht durchführen.

Eventuell war die zweite Auflage eine Nummer zu groß und das Team dahinter trotz seines Enthusiasmus am Ende überfordert, sagt Gadomski. Doch er will das Projekt Fläming-Art als kulturellen Anziehungspunkt für Jüterbog nicht für alle Zeit begraben. „Das ist nicht das endgültige Aus. Wir wollen uns erst einmal sammeln“, sagt er und fügt mit der Erfahrung des Vorjahres hinzu: „Vielleicht wäre eine kleine Fläming-Art im Jahr 2017 das Richtige.“

Von Peter Degener

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