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Teltow-Fläming Fläming-Therme setzt auf Ökostandards
Lokales Teltow-Fläming Fläming-Therme setzt auf Ökostandards
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06:10 23.03.2016
Frank Müller, Daniela Kerzel, Dirk Schadow und Elmar Stevens (v.l.). Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Die Fläming-Therme in Luckenwalde geht mit gutem Beispiel voran und will Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen. Das Zauberwort heißt Ökoprofit-Standard. Dieser verlangt von jedem der 45 Mitarbeiter ein vorbildliches Verhalten in Sachen Umweltschutz. Dazu gehört der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und mit den Chemikalien für den hygienischen Standard. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz, sondern auch um die Lagerung und die Entsorgung. Dafür sind gründliche und regelmäßige Schulungen für die Belegschaft vorgesehen.

1100 Tonnen Kohlendioxid im Jahr

Beim Einkauf und bei der Anwendung von Produkten werden umweltschonende beziehungsweise ökologische Alternativen geprüft und wenn möglich bevorzugt. Die Fläming-Therme produziert im Jahr 1100 Tonnen CO2. „Das muss unbedingt reduziert werden“, sagt Elmar Stevens. Er begleitet die Luckenwalder Fläming-Therme bis November auf dem Weg, um den Ökoprofit-Standard zu erreichen.

Fläming-Therme in Luckenwalde. Quelle: Margrit Hahn

Mit der Photovoltaikanlage, die derzeit auf dem Dach installiert wird, will man diesem Ziel ein Stück näher kommen. Aber auch schon kleine Maßnahmen sollen zum Erfolg führen. Wenn beispielsweise die Wassertemperatur um ein Grad reduziert wird, wäre das ein enormer Umwelteffekt. „Wir werden auch prüfen, ob es tatsächlich notwendig ist, jede Sauna schon morgens auf Höchsttemperatur zu bringen “, sagt Daniela Kerzel, Chefin der Fläming-Therme.

Auch die Gäste der Therme sind gefordert

Bei der Abfalltrennung werden die Gäste ebenfalls mit ins Boot geholt. Der klassische Mülleimer hat ausgedient, jetzt werden verschiedene Behälter für die Mülltrennung aufgestellt. In den kommenden Monaten wird es immer wieder Workshops und Vorortberatungen geben. Am Ende müssen Daniela Kerzel und der technische Leiter der Therme Frank Müller eine Prüfung bestehen, erst dann erhalten sie das Zertifikat.

„Es ist nicht so, dass wir bei Null anfangen. Wir haben in den vergangenen Jahren schon einiges unternommen, um die Umwelt zu entlasten, etwa eine LED-Unterwasserbeleuchtung installiert“, erklärt Kerzel. Trotzdem finde man immer noch Möglichkeiten, Energie einzusparen, selbst im Gastronomiebereich sowie bei den Süßwaren- und Getränkeautomaten im Eingang, die zu viel Strom verbrauchen. „Wir werden mit den Herstellern und Lieferanten sprechen“, fügt Daniela Kerzel hinzu.

Von Margrit Hahn

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