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Teltow-Fläming Floriansjünger setzen auf Whats-App
Lokales Teltow-Fläming Floriansjünger setzen auf Whats-App
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09:18 09.03.2016
Der kommissarische Ortswehrführer Matthias Müller (l.) ist stolz auf die langjährigen Mitstreiter. Quelle: Foto: Victoria Barnack
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Kloster Zinna

Kommunikation ist das Zauberwort. Damit sind bei der Freiwilligen Feuerwehr von Kloster Zinna vor allem moderne Wege des Informationsaustausches gemeint.

Maßgeblich zu der neuen Entwicklung beigetragen hat Matthias Müller. Er arbeitet hauptberuflich beim Landkreis und ist kommissarischer Ortswehrführer in Kloster Zinna. Obwohl er von den Kameraden in seinem Heimatdorf für seine sehr gute Arbeit im Ehrenamt gelobt wird, gibt es große Unzufriedenheit darüber, dass ein Feuerwehrchef fehlt. Das wurde zuletzt bei der Jahreshauptversammlung deutlich. „Auf Dauer muss eine andere Lösung gefunden werden“, sagt Ortsvorsteherin Gabriele Schröder (SPD).

Die offiziell fehlende Führungskraft schlägt sich in Kloster Zinna glücklicherweise nicht negativ auf den Alltag in der Wehr nieder. „Ich bin stolz, sagen zu können, dass wir alle Einsätze im vergangenen Jahr gut gemeistert haben“, fasst Matthias Müller zusammen. Mit 35 Einsätzen verdoppelte sich die Anzahl 2015 im Vergleich zum Vorjahr (17). In 19 Fällen ging es zu Bränden, elfmal wurde die Wehr zu Hilfeleistungen gerufen.

„Woran das liegt, kann man nicht genau sagen“, erklärt Müller. Zwar wirken sich bestimmte Perioden, beispielsweise ein warmer und trockener Sommer, deutlich auf die Einsatzbilanz aus. Doch die 23 aktiven Kameraden aus Kloster Zinna wurden im vergangenen Jahr auch zu ungewöhnlichen Aufgaben gerufen. „Ein Selbstmord auf Schienen war sicher für niemanden von uns alltäglich“, sagt der amtierende Ortswehrführer. Auch mit Brandstiftungen hatte man zu kämpfen.

Statistik

Die Wehr zählt seit 2015 insgesamt 55 Mitglieder und gewann einen neuen Kameraden dazu. 23 Mitglieder sind derzeit aktiv. Zwölf sind in der Ehrenabteilung tätig. Die Jugendwehr zählt momentan ebenfalls zwölf Mitglieder.

Mit 35 Einsätzen verdoppelte sich die Anzahl 2015 im Vergleich zum Vorjahr (17 Einsätze). In den meisten Fällen (19) war die Ursache für das Ausrücken ein Brand. Elfmal wurde die Wehr zur Hilfeleistung gerufen und zweimal zu einer Absicherung.

Außerdem werden in Kloster Zinna in jedem Jahr mehrere Veranstaltungen von der Feuerwehr organisiert. Darunter sind das Traditionsfeuer im Januar, das Stifterfest im März und ein Tag der offenen Tür am Männertag.

Müller setzt auf schnelle Kommunikation. Die Kameraden in Kloster Zinna halten sich zum Beispiel über eine Whats-App-Gruppe gegenseitig auf dem Laufenden. Die Wehrführung hat einen eigenen Chat. Außerdem gibt es ein Mitglied, das sich ausschließlich der Organisation traditioneller Veranstaltungen widmet. „Auch unser A-Team trägt maßgeblich dazu bei, dass die Dinge bei uns laufen“, sagt Müller über die Ehrenabteilung seiner Wehr.

Damit die Bereitschaft der Feuerwehr auch in Zukunft gesichert wird, investieren die Feuerwehrleute einen großen Teil ihrer Freizeit. „Bei der Brandschutzerziehung der Kleinsten hier im Ort sind wir selbstverständlich auch weiterhin gern behilflich“, berichtet Müller von den regelmäßigen Besuchen im Kindergarten.

Stolz ist der kommissarische Ortswehrführer seit dem vergangenen Jahr auch auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Jüterbog. „Da können wir nun sagen, dass ein langer Weg hinter uns liegt“, erklärt er. Denn in den Vorjahren wurde viel Kritik aneinander geübt. 2015 kamen die Kloster Zinnaer endlich zu dem gewünschten Internetanschluss im Gerätehaus und zu neuer Einsatzkleidung.

Von Victoria Barnack

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