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Floßrennen in Königs Wusterhausen

Flotte Notte Floßrennen in Königs Wusterhausen

Neun Floßteams lieferten sich am Sonntag auf dem Nottekanal in Königs Wusterhausen ein Floßrennen und eine Wasserschlacht. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Spektakel vom Ufer aus.

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Die „Ultras Senzig“ (l.) attackieren die „Fiesen Kleinen Kobolde“

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Zeitiges Kommen sichert die besten Plätze. So waren dann auch am Sonntag lange vor 12 Uhr die Klappsitze auf der Fußgängerbrücke zur Mühleninsel in Königs Wusterhausen schon besetzt. „Die ,Flotte Notte’ ist zurück“, verkündete um Punkt 12 Uhr Moderator Jerome Wenzel. Er wusste auch, dass die Königs Wusterhausener 894 Tage warten mussten, bis sie wieder in den Genuss der „Mutter aller Wasserschlachten“ kommen konnten.

Neun Teams kämpften in vier Disziplinen um den Siegerpokal. Da ging es um das schnellste Floß, den Jury-Preis, den Titanic-Award für den filmreifsten Untergang und das schönste Floß. Wobei letzteres die Zuschauer bestimmten. Sie konnten sich ihr Stimmrecht für einen Euro erkaufen und hatten damit auch gleich ein Los für die Tombola.

Große Kreativität

Die Kreativität der Floß-Gestalter war wieder einmal groß. Auf dem Floss vom Profete saßen „Fiese Kleine Kobolde“. Vor zwei Monaten hatten sie mit dem Bau begonnen. Es hatte eine Länge von 8,50 Metern – sogar ein Grill fand dort noch Platz. Am Ende wurde die Mühe mit dem Jury-Preis belohnt.

Jule Dempwolf und Leon Kürz­eder hatten sich ein kleines Strandparadies gebaut und konnten damit die Zuschauer überzeugen, die „Nichtschwimmer-Ringelnotten“ für das schönste Floß auszuzeichnen. Das überraschte die beiden, als sie nass und ein bisschen erschöpft den Pokal in den Händen hielten.

Mit 3:36 Minuten siegten die „Ghostbusters“ beim Floßrennen. Das Team um Roland Dalitz war zum zweiten Mal dabei. „Es lohnt sich mitzumachen, es gibt Spaß pur“, erläuterte er.

Den Titanic-Award „erarbeitete“ sich das Team „BO 42“, und zwar schon vor dem Rennen um das schnellste Boot. Man hatte plötzlich Schlagseite, Wasser lief in die Fässer und der Nachbar, die „Fiesen Kleinen Kobolde“, halfen dann versehentlich noch etwas nach. Als Entschädigung haben die Kobolde das gesamte Team zur nächsten Fete in den Profete eingeladen und Freigetränke versprochen.

Spaß für Zuschauer und Akteure

Spaß für die Zuschauer und Akteure gab es gleichermaßen bei der großen Wasserschlacht. Da flogen Wasserbomben hin und her und es kam dann schon vor, dass die Leute am Ufer genauso nass waren wie die auf den Flößen. Es wurde hart darum gekämpft, das gegnerische Floß zum Kentern zu bringen, allerdings erfolglos.

Die Wasserwacht des DRK wachte unterdessen darüber, dass auf dem Nottekanal keiner zu Schaden kam. „Es war wieder einmal ein Highlight in der Stadt und da darf man doch nicht fehlen. Zum Abschluss gibt es eine Kanalwurst und dann ist der Sonntag rund“, sagte Besucherin Annalie Ryll,

Von Gerlinde Irmscher

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