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Flüchtlinge ziehen erst später ein

Schönhagen: Heim-Bau verzögert sich Flüchtlinge ziehen erst später ein

Erneute Verzögerungen sorgen dafür, dass die geplante Traglufthalle zur Unterbringung von Flüchtlingen auf dem Flugplatzgelände in Schönhagen erst gegen Ende März bezugsfertig sein wird. Darüber informierte Bürgermeister Thomas Berger (CDU) die Trebbiner Stadtverordneten. Nach MAZ-Informationen werden derzeit die Anker für das große Flüchtlingszelt gesetzt.

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Bisher stehen nur die Küchengebäude für die neue Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des Flugplatzes Schönhagen.

Quelle: Margrit Hahn

Schönhagen. „Bei der Notunterkunft für Flüchtlinge in Schönhagen wird es zu weiteren Verzögerungen kommen.“ Das berichtete Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) bei der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Trebbin. Die auf dem Gelände des Verkehrsflugplatzes Schönhagen zu errichtende Traglufthalle werde wohl nicht vor Ende März bezugsfertig sein, so Berger weiter. Sie sollte eigentlich schon im Februar bezogen werden. Offensichtlich gebe es noch Koordinierungsprobleme zwischen der Kreisverwaltung und dem Lieferanten, erklärte der Bürgermeister. Nach MAZ-Informationen werden derzeit in Schönhagen die Anker für den Bau gesetzt. Erst dann kann die Halle errichtet werden.

Betrieben wird die Flüchtlingsunterkunft, in der bis zu 300 Menschen untergebracht werden können, von der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg-Süd.

„Vor dem Bezug der Halle wird es einen Tag der offenen Tür geben“, kündigte Bürgermeister Berger an. Der Termin dafür steht noch nicht fest. Anschließend soll ein Treffen für freiwillige Helfer stattfinden. „Erfahrungsgemäß melden sich bei oder nach solchen Tagen der offenen Tür noch Freiwillige“, sagte Thomas Berger, der zumindest hofft, dass noch einige Interessenten dazukommen.

Bei diesem Treffen werde die Awo die freiwilligen Helfer näher informieren und ihre Tätigkeit koordinieren. Besonders am Tag des Einzugs der Flüchtlinge in diese Einrichtung würden konkrete Hilfestellungen erforderlich sein, zum Beispiel Dienstleistungen wie die Ausgabe von Schlüsseln und das Einräumen persönlicher Dinge. Die Stadt hat inzwischen einen eigenen Unterpunkt „Unterbringung von Flüchtlingen“ auf der Trebbiner Homepage eingerichtet, auf der über aktuelle Entwicklungen informiert werde.

Der Ortsbeirat Schönhagen führe etwa alle zwei Wochen Einwohnerversammlungen durch. Dort habe sich auch schon die vorgesehene Leiterin der Schönhagener Einrichtung vorgestellt. Dabei handle es sich um eine ehemalige Bundeswehr-Soldatin. „Sie ist sehr resolut und hat schon woanders Flüchtlingsheime geleitet“, berichtete Berger, „ich bin da sehr zuversichtlich.“

Von Hartmut F. Reck

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