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Teltow-Fläming Flüchtlingstagung in Luckenwalde
Lokales Teltow-Fläming Flüchtlingstagung in Luckenwalde
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21:41 10.04.2016
Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (l., SPD) und die Flüchtlingskoordinatorin der Kreisstadt, Anke Habelmann, suchten das Gespräch mit anderen Konferenzteilnehmern. Quelle: Iris Krüger
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Luckenwalde

Der nächste Schritt zu einem Konzept zur Flüchtlingsintegration im Landkreis Teltow-Fläming ist gemacht. Am Sonnabend berieten die mehr als 130 Teilnehmer der diesjährigen Integrationskonferenz im Kreishaus in Luckenwalde über die Schwerpunktthemen und die Prioritäten bei den Handlungsfeldern.

Aktuell etwa 1900 Schutzsuchende im TF-Kreis

Im TF-Kreis leben derzeit 1900 Flüchtlinge und Asylbewerber. Viele von ihnen werden voraussichtlich über einen längeren Zeitraum bleiben. Das hat auf alle Bereiche des Zusammenlebens spezielle Auswirkungen, denen man sich zeitnah stellen muss. Zudem sollen die Schutzsuchenden – unabhängig von Herkunft, Alter, Religion, Hautfarbe, Alter oder Geschlecht – in einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft leben können, so die Grundidee des Landkreises. Um dieses zu garantieren, erarbeitet die Kreisverwaltung im Auftrag des Kreistages das Integrationskonzept.

Integrationsbeauftragte Christiane Witt. Quelle: Iris Krüger

Die Konferenz, die gemeinsam mit dem Runden Tisch Flüchtlingshilfe veranstaltet wurde, begann am Vormittag mit einem Vortrag von Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung, der die „Vielfalt als Chance“ in den Fokus stellte. Sozialdezernentin Kirsten Gurske (Linke) schloss sich der Thematik an und stellte die Notwendigkeit eines Integrationskonzeptes in den Mittelpunkt. Im Anschluss wurden die einzelnen Handlungsfelder des Konzeptes vorgestellt, zu denen sich dann die Arbeitsgruppen bilden sollten.

Handlungsfelder von Bildung über Gesundheit bis Job und Kita

Die insgesamt zehn Handlungsfelder bezogen sich auf Themen wie Unterbringen und Wohnen, soziale Beratung und Betreuung, gesundheitliche Versorgung sowie Arbeitsmarkt und Ausbildung. Ebenso diskutabel waren die Themen Schule und Erwachsenenbildung, Kindertagesbetreuung, Jugendhilfe, Sport- und Freizeit, Netzwerke und Senioren.

Diskussion in Arbeitsgruppen und am Rande der Veranstaltung. Quelle: Iris Krüger

An zehn Tischen wurde bis zum späten Nachmittag über die zehn Handlungsfelder sowie über Erweiterungen und Verbesserungen diskutiert. Im Anschluss hatte jede Gruppe die Möglichkeit, ihre Themen, Ideen und Vorschläge kurz zu präsentieren. „Alle Ergebnisse der Integrationskonferenz werden in den nächsten Tagen zusammengefasst“, sagte Integrationsbeauftragte Christiane Witt. Bevor alle Änderungen im Konzept zusammengeführt werden können, beraten die Fachausschüsse des Kreistags darüber. Dieser soll das Konzept im Oktober verabschieden.

Vorschläge auch per E-Mail erwartet

„Bis zur Sommerpause können Bürger, die heute nicht teilnehmen können, ihre Vorschläge per E-Mail senden“, sagte Witt. „Die Erarbeitung eines Integrationskonzepts ist ein Prozess, der von allen mitgestaltet werden kann.“

Info: Der Entwurf des Integrationskonzeptes ist auf www.teltow-flaeming.de abrufbar. Vorschläge per E-Mail an buerofuerchancengleichheit@teltow-flaeming.de

Von Iris Krüger

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