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Flugplatz Rangsdorf soll verkauft werden

Land Brandenburg will Fläche ausschreiben Flugplatz Rangsdorf soll verkauft werden

Versuche, den ehemaligen Flugplatz Rangsdorf und das Bücker-Gelände zu entwickeln, hat es immer wieder gegeben. Daraus geworden ist nie etwas. Nun wollen das Land Brandenburg und die Gemeinde gemeinsam in die Offensive gehen. Für die Rangsdorfer muss jedoch eine wichtige Bedingung erfüllt sein.

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Der ehemalige Flugplatz Rangsdorf.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. Seit Jahren bieten der frühere Rangsdorfer Flugplatz und das Bücker-Flugzeugwerk ein Bild des Verfalls. Nun gibt es wieder Bewegung. Das Land Brandenburg, dem 127 Hektar Fläche auf dem Gelände gehören, möchte einen Teil ausschreiben.

Es gebe aktuell mehrere Interessenten, heißt es aus dem brandenburgischen Finanzministerium. Mit der Gemeinde Rangsdorf wolle man nun ein Verfahren zur Einholung von Kaufpreisangeboten für das gesamte Gelände durchführen. Im März dieses Jahres hatte Finanzminister Christian Görke (Linke) während eines Besuchs in Rangsdorf erste Gespräche mit Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) geführt.

Auf der Sitzung des Bauausschusses am kommenden Dienstag sollen die Bedingungen für den Verkauf der Flächen diskutieren. In einem ersten Eckpunktepapier fordert die Gemeinde Rangsdorf die Zusage von Fördermitteln des Landes für den Bau des Nord-Süd-Verbinders, einer Straßenverbindung von der Seebadallee entlang der Bahnstrecke bis zum Bahnübergang Pramsdorf. Dort soll dann eine neue Brücke eine zusätzliche Straßenverbindung nach Rangsdorf schaffen. Auf einem anderen Teil des Konversionsgeländes plant die Gemeinde ein Sportforum mit Fußballfeld und 400-Meter-Bahn.

Acht Hektar sind laut Land als Wohnbaufläche geeignet. Rund 100 Hektar stehen unter Denkmalschutz, darunter die Produktionshallen, der Tower und das Flugfeld. Weil es bisher an einem Nutzungskonzept zur Erschließung, Sanierung und Entwicklung gefehlt hatte, ließ sich das Gelände nicht verkaufen. 2007 und 2009 hatte es Versuche gegeben. „Die Umsetzung für die Gesamtfläche scheiterte leider daran, dass zwischen dem potenziellen Investor und der Unteren Denkmalschutzbehörde zum Umgang mit den denkmalgeschützten Gebäuden keine Einigung erzielt werden konnte“, heißt es aus dem Finanzministerium.

Info: Der Bauausschuss tagt am 31. Mai um 19 Uhr im Rathaus.

Von Christian Zielke

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