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Fördertopf für Jüterbog II vorgestellt

Bürgerdialog zur Sanierung Fördertopf für Jüterbog II vorgestellt

Schlechte Straßen und Wege, fehlende Treffpunkte und Geschäfte sowie viele große Ruinen: Die Probleme im Jüterboger Stadtteil Jüterbog II sind zahlreich. Gemeinsam wollen Stadt und Bürger mit Hilfe des Förderprogramms „Soziale Stadt“ nun die Sanierung angehen. Ideen dafür gibt’s schon eine Menge.

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Das Interesse an Veränderungen in Jüterbog II ist groß.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Der Stadtteil Jüterbog II ist zu weiten Teilen kein Schmuckstück. Viele Einwohner ärgern sich seit langem über die schlechte Infrastruktur. Das Fehlen von Einkaufsmöglichkeiten und Bürgertreff, der Zustand der Straßen und Wege und das ruinöse Umfeld sind nur einige der Probleme.

Förderprogramm „Soziale Stadt“

Mit der Erkenntnis, dass dringender Handlungsbedarf besteht, stehen die Einwohner nicht allein. Verwaltung und Stadtverordnete haben deshalb die Aufnahme des Stadtteils ins Förderprogramm „Soziale Stadt“ angeschoben. Am Dienstagabend informierte Bürgermeister Arne Raue (parteilos) im Jugendklub die Bürger über den Stand der Planungen. Zudem ging es um die Erwartungen die Einwohner.

Die Nachricht, dass bis 2029 über das Förderprogramm insgesamt 4,5 Millionen Euro nach Jüterbog II fließen sollen, wurde von den etwa 60 Zuhörern positiv aufgenommen, aber als Tropfen auf dem heißen Stein empfunden. „Wenn dann in solche Dinge wie den neuen Grünstreifen in der Parkstraße investiert wird, fehlt mir der Glaube“, meldete sich Erich Claasen skeptisch zu Wort.

Jüterbog II mit großem Einwohnerzuwachs

Im Vergleich der Einwohnerzuwächse von 35 Prozent in Jüterbog II und einem Prozent in der Kernstadt wünscht er sich eine entsprechende gerechtere Berücksichtigung im Haushalt der Stadt.

Dass in Jüterbog II in der Vergangenheit zu wenig getan wurde, bestätigte Raue. Dieser Erkenntnis wolle man nun Rechnung tragen. Immerhin stammt ein Drittel der genannten Summe aus dem Stadthaushalt, die übrige Summe teilen sich Bund und Land. „Gegenwärtig sind wir noch in der Ideenphase. Heute wollen wir herauszufinden, wo in Jüterbog II der Schuh am meisten drückt und sie auffordern, uns ihre Sorgen und Ideen mitzuteilen“, sagte Raue.

Konrad Ertl stellte Ideen für den Bahnhof vor

Konrad Ertl stellte Ideen für den Bahnhof vor.

Quelle: Uwe Klemens

Erstes konkretes Projekt ist die Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes, mit dem ein Dresdener Ingenieurbüro beauftragt wurde. Die Idee, den größtenteils leerstehenden, 1500 Quadratmeter Nutzfläche bietenden Bahnhof zum Stadtteiltreff zu entwickeln, fand bei den Zuhörern großen Anklang. Vom Veranstaltungssaal bis zu Café, Bürgertreff, Seminarräumen, Sportangeboten und der Ansiedlung Kleingewerbe sei vieles denkbar, glaubt Bahnhofsbesitzer Konrad Ertl.

Der aufgestellte Ideenkasten wurde am Ende eifrig genutzt. Unter www.stadtentwicklung-jueterbog. de können sich die Jüterboger über den Stand der Planungen informieren und ihre eigenen Ideen kundtun.

Von Uwe Klemens

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