Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Förderverein erweitert Aufgabenbereich

Kita, Hort und Schule Förderverein erweitert Aufgabenbereich

Dass sich Eltern in den Alltag der Kita oder Schule ihres Nachwuchses einbringen, ist noch nicht die Regel.Anders ist es in dem in Lichterfelde gegründeten Kita-Förderverein „Kunterbunte Pusteblume“. Er hat nun sein bisheriges Wirkungsfeld bis auf die Werbiger Grundschule ausgeweitet.

Voriger Artikel
Dächer brauchen Spenden
Nächster Artikel
Verlängerung statt Verewigung für Zossen

Andreas Lust.

Quelle: Uwe Klemens

Werbig. Mit seinen derzeit etwa 40 Mitgliedern ist der vor fünf Jahren im Werbiger Ortsteil Lichterfelde gegründete Förderverein „Kunterbunte Pusteblume“ der größte Kita-Förderverein in der Region. „Wir wollen helfen, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Kindern einen besseren Bildungsweg zu ermöglichen“, sagt Andreas Lust. Er leitet den Verein seit seiner Gründung und wurde vor wenigen Tagen von den Mitgliedern für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt.

Dass diese erneut sehr arbeitsreich werden, weiß Lust, der selbst zweifacher Vater ist und die Idee für den Förderverein hatte, als seine Söhne gerade im Kita-Alter waren. „Wir kümmern uns quasi um die Hard- und um die Software, also sowohl um die Verbesserung der Ausstattung als auch um besondere Veranstaltungen. Als Förderverein können wir dafür Fördergelder beantragen und bei Firmen und Privatleuten Spenden einsammeln, was der Kita-Träger nicht darf.“

Dass die Liste der Vorhaben nun noch ein wenig länger ist als in den Vorjahren, haben Lust und seine Mitstreiter selbst so entschieden. Neben der gemeindeeigenen Kita in Lichterfelde und dem Werbiger Schulhort „Kunterbunt“ haben die „Pusteblumen“-Akteure nun auch die Werbiger Achim-von-Arnim-Grundschule mit unter ihre Fittiche genommen. Das erste Vorhaben, das der Förderverein dort anschieben will, ist ein Zirkusprojekt, an dem Mitte Juli 120 Mädchen und Jungen aller sechs Klassenstufen teilnehmen werden. „Derzeit sind wir dafür beim Spendeneinsammeln und denken, dass wir das schaffen werden“, sagt Lust.

Vom pädagogischen Effekt des Projektes ist der Vereinschef überzeugt. „Die Kinder entdecken die Freude an der Bewegung und lernen, wie wichtig es im Leben ist, wenn man als Team zusammenarbeitet.“

Abgucken könnten sich die Jüngsten das auch von den Mitgliedern des eigenen Fördervereins. Denn die Liste der bereits abgeschlossenen „Hard- und Software-Updates“ reicht von der Spielplatz-Erweiterung und einem Indoor-Spielbereich für die Altersklasse der unter Dreijährigen in Lichterfelde bis zur Ausstattung des Bolzplatzes mit Fußballtoren und der Einrichtung eines Ruheraums mit Spiegelwand und Videoanlage im Schulhort.

Das bislang ehrgeizigste Projekt war der Auftritt des Theater 89 mit seinem Erfolgsweihnachtsstück „Goodbye Lucy, Hello Lucy“. Auch dafür wurde das Geld durch den Förderverein akquiriert.

Von Uwe Klemens

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg