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Fontane-Gymnasium zeigt Musical der Superlative

Rangsdorf Fontane-Gymnasium zeigt Musical der Superlative

Fame – Die Geschichte einer Klasse von jungen Künstlern auf dem Weg zum Ruhm war einer der berühmtesten Tanzfilme der 1980er Jahre. Das Rangsdorfer Fontane-Gymnasium hat daraus ein Musical gemacht, das am Donnerstag Premiere feiert. Musiklehrer Frank-Reiner Nowakowski verspricht eine Produktion der Superlative – schauspielerisch und technisch.

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Seit Dienstag proben die Schüler auf der Bühne im See-Hotel. Mehr als 100 Leute sind an der Produktion beteiligt.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. „Kunst ist harte Arbeit – Musik ist harte Arbeit“ – mit militärischem Schritt stampfen die jungen Leute über die Bühne. Die Szene spielt nicht auf einem Kasernenhof, sondern der New Yorker „High School of Performing Arts“, der Schule für darstellende Künste, wo Schüler lernen, dass es nicht nur Talent braucht, um im Showgeschäft erfolgreich zu sein.

30 Darsteller und eine Live-Band

Im Film „Fame – Der Weg zum Ruhm“ ging es um eine Klasse von jungen Künstlern und ihren steinigen Weg nach oben. Das Rangsdorfer Fontane-Gymnasium hat den Stoff aufgegriffen und bringt ihn auf die Musical-Bühne. Musiklehrer Frank-Reiner Nowakowski verspricht Unterhaltung der Superlative. „Was wir machen, hat es so an einer Brandenburger Schule wahrscheinlich noch nicht gegeben“, sagt er. Mehr als 100 Leute sind an der Produktion beteiligt, darunter mehr als 30 Darsteller und eine 18-köpfige Band, die alle Titel während des Zwei-Stunden-Stücks live spielt. „Es gibt keine Musik vom Band“, sagt Nowakowski. So kurz vor der Premiere herrscht überall Anspannung – auch bei Kimberley Nelson, die in diesem Jahr erstmals als professionelle Regisseurin dabei ist. Eine Nachbarin hatte die studierte Schauspielerin und Bühnenmanagerin angesprochen, ob sie sich vorstellen könne, die Regiearbeit für das diesjährige Musical zu übernehmen. „Ich habe ja gesagt und jetzt bin ich hier“, sagt sie. Seit Ende Oktober proben die Schauspieler und Musiker. Obwohl laut Unterrichtsplan nur 1,5 Stunden in der Woche vorgesehen sind, haben die jungen Leute viele Wochenenden und Ferientage damit verbracht, Texte und Lieder zu üben. „Es ist Wahnsinn, was man hier auf die Bühne gestellt hat“, sagt Kimberley Nelson.

Professionelles Produktionsbüro

Dass die Darsteller auf der Bühne so professionell arbeiten können, liegt auch an den Helfern im Hintergrund. Zahlreiche Sponsoren haben dort ein Produktionsbüro ausgestattet, das eher an ein professionelles Fernsehstudio erinnert – mit Bildschirmen, Computern und zahlreichen Knöpfen und Drehreglern. Helge Rabethge von der Firma TLT aus Teltow hat aus dem Schülermusical ein Projekt für zwei seiner Lehrlinge gemacht. Sie haben ein Konzept für die Bühnenbeleuchtung entwickelt und umgesetzt. Ob es funktioniert, wird der Chef am Wochenende sehen, wenn er sich mit seiner Familie eine der Vorstellungen ansieht. TLT ist für die Beleuchtung der Silvesterfeier am Brandenburger Tor und für die Fußball-Fanmeile in Berlin verantwortlich.

Professionelle Technik dank Sponsoren

Professionelle Technik dank Sponsoren: Lucas Schulze, Nicolas Musigk und Jan-Niclas Aberle (v.l.) kümmern sich hinter den Kulissen, dass alles läuft.

Quelle: Christian Zielke

So viel Professionalität färbt auch auf die Schüler ab. Die Bühne stammt aus der Feder von Jan-Niclas Aberle. „Erst auf Papier, dann digital“, sagt er. Sein Kumpel Nicolas Musigk hat die Technik im Blick. 14 Kameras zeichnen alles auf, am Ende soll ein Film die Entstehungsgeschichte zeigen. Wie im Vorbild ist der Weg zum Erfolg hart und mit viel Arbeit verbunden.

Premiere ist am 2. März, 19.30 Uhr im See-Hotel Rangsdorf. Weitere Vorstellungen am 3. März, 19.30 Uhr und am 4. März 14.30 und 19.30 Uhr.

Von Christian Zielke

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