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Teltow-Fläming Forderung nach Ausbau des Reiherstegs
Lokales Teltow-Fläming Forderung nach Ausbau des Reiherstegs
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00:18 07.03.2016
Andreas Zenker (l.) und Michael Hausadel fordern, dass sich am Reihersteg in Rangsdorf endlich etwas tut. Quelle: Christian Zielke
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Rangsdorf

Im Winter eine Modderstraße, im Sommer eine Staubwüste – der Reihersteg in Rangsdorf ist für viele Anwohner das ganze Jahr über ein Ärgernis. Nun gibt es neue Hoffnung auf Besserung. Die Fraktion Freie Wähler/ Alternative für Rangsdorf fordert, dass der Abschnitt zwischen Bergstraße und Akazienweg im kommenden Jahr ausgebaut wird.

Michael Hausadel und Andreas Zenker schöpfen neue Hoffnung. Die beiden Nachbarn kämpfen seit Jahren dafür, dass sich an der Straße vor der Tür etwas tut. Immer wieder wurden sie enttäuscht. „Viele sind resigniert und haben aufgegeben“, sagt Michael Hausadel. 2014 schien man fast am Ziel, als sich die Gemeindevertretung auf ein Bauprogramm verständigte, doch im Haushalt für 2015 tauchte der Reihersteg plötzlich nicht mehr auf. Die Kosten für den Tunnel und sinkende Gewerbesteuereinnahmen sorgten dafür, dass Michael Hausadel, Andreas Zenker und die anderen Anwohner weiter mit Schlaglöchern, Pfützen und Staub leben müssen. Unterdessen wächst die Straße seit Jahren in die Höhe. Immer wieder hatte die Gemeinde dort Bauschutt und Recyclingmaterial aufschütten lassen. Bordsteine, die noch vor Jahren aus dem Boden ragten, sind mittlerweile nicht mehr zu sehen. Wenn es stark regnete, floss das Wasser bis in die Garage von Michael Hausadel. Die Gemeinde versprach daraufhin, auf weitere Aufschüttungen zu verzichten und die Straße nur noch glatt zu ziehen.

Umso größer war die Verwunderung, als Anfang Februar ein Trupp des kommunalen Bauhofs die Löcher mit Recyclingmaterial zuschüttete. „Ein Irrsinn“, findet Michael Hausadel. Von dem Geld, das die Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten für Reparaturen ausgegeben hat, hätte man die Straße schon lange neu bauen können, schätzt er.

Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) sagte auf MAZ-Nachfrage, dass er die jüngste Reparatur prüfen werde. Seine Verwaltung fühle sich der Abmachung mit den Bürgern verpflichtet. Einen Ausbau der Straße hält der Bürgermeister für längst überfällig. Die Entscheidung dazu müsse jedoch die Gemeindevertretung treffen. „Sie muss auch sagen, woher das Geld dafür kommen soll“, sagt Rocher.

Zwischen 750 000 und 900 000 Euro soll die neue Straße kosten. Drei Viertel davon würden auf die Anwohner umgelegt. Michael Hausadel ist bereit, sich zu beteiligen. „Wir wollen keine Luxussanierung. Hauptsache, es tut sich endlich was“, sagt er. Er ist sogar bereit, Geld für eine Untersuchung des Staubs auszugeben, der im Sommer von den vielen Autos aufgewirbelt wird, die durch den Reihersteg fahren. So will man erfahren, welche Gefahren für die Gesundheit von der Straße ausgehen. „Gespräche am Gartenzaun sind bei Trockenheit nicht möglich“, sagt Andreas Zenker. Der Staub beißt in der Lunge und greift die Augen an. Bestätigt sich der Verdacht einer Gesundheitsgefährdung, wolle man notfalls vor Gericht um Abhilfe kämpfen.

Eine neue Straße wäre ein Stück mehr Lebensqualität für die Anwohner. Sie sind froh, dass wieder Bewegung in das Thema kommt, aber auch vorsichtig, weil auf Hoffnung oft Enttäuschung folgte.

Von Christian Zielke

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