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Forschen und Wohnen in Ludwigsfelde

Linken-Bürgermeister-Kandidatin stellt Wahlprogramm vor Forschen und Wohnen in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde soll nicht weiter bei 24000 Einwohnern stagnieren, sondern wachsen. Das meint die Bürgermeister-Kandidatin der Linken, Cornelia Hafenmayer. Sie hält einen Technologie-, Bildungs- und Wohnpark für geeignet, junge Menschen in die Stadt zu locken. Aufträge für Forschungsprojekte könnten von einheimischen Mittelständlern kommen.

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Bürgermeister-Kandidatin Cornelia Hafenmayer .

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Einen Technologie-, Bildungs- und Wohnpark für den regionalen Industrie-Schwerpunkt Ludwigsfelde stellt sich Cornelia Hafenmayer, die Bürgermeister-Kandidatin der Linken, als Kernstück ihres Wahlprogramms vor.

Wie solch ein Campus aussehen soll, erklärte sie nun in einem Pressegespräch: „Wir sind eine 24000-Einwohner-Stadt und wachsen trotz aller wirtschaftlichen Erfolge seit Jahren nicht mehr. Deshalb sehe ich einen solchen Park, der hoch spezialisierte Arbeitsplätze, Bildung und Wohnen verbindet, als gutes Instrument, dass junge Menschen gerade hier in Ludwigsfelde eine Familie gründen können.“ Für sie gehören zu einem guten Ausbildungsstandort in einen solchen Campus ein Forschungslabor und ein Wohnheim. „Gerade letzteres ist für kurze Wege ganz wichtig“, meint sie. Ihre Vorstellung dabei ist, dass hiesige Firmen gezielte Forschungsaufträge in diesem Technologiepark bearbeiten lassen, auch für eine klimafreundliche Stadt. „Und dass junge Forscher dabei mit der Fachhochschule und der Uni Potsdam zusammenarbeiten. „Vielleicht schaffen wir es ja“, so die Bürgermeister-Kandidatin, „dass junge Leute sagen ,hier werde ich gewertschätzt, hier möchte ich bleiben.“

Außerdem hat sie sich offenbar die Alterspyramide der Stadt sehr genau angeschaut. „Wir haben aus der Zeit, als hier die Lkw-Produktion begann, sehr viele Geburten. Das sind die heute 45 bis 49 Jahre alten Ludwigsfelder“, erklärt sie. „Wenn unsere Politik nachhaltig sein soll, dann ist es wichtig, bei den Entscheidungen zehn bis 15 Jahre Vorlauf zu schaffen. Was ist, wenn die Kinder aus dem Haus sind und sich manches Paar wohnungsmäßig verringern will?“ Egal, in welchem Alter Menschen neue Entscheidungen treffen, ob als ganz junge oder ältere Bürger, sollten sie in der Stadt bleiben und nicht ins Umland ziehen. „Deshalb müssen wir als Stadt unsere 110 Quadratkilometer Territorium effektiv nutzen“, so Hafenmayer. Das heiße für sie, bedarfsgerecht sowohl größere als auch kleine Wohneinheiten zu bauen. Sollte sie es schaffen Rathauschefin zu werden, dann will sie in der Verwaltung, in der sie Jahrzehnte als Gewerbeamtsleiterin gearbeitet hatte, Teams für einzelne Aufgaben bilden. „Das sehe ich als effektiven Weg, die Bürger mit Fachkompetenz und dienstleistungsgerecht zu bedienen.“

Die 57 Jahre alte Ludwigsfelderin ist promovierte Agrarwissenschaftlerin, hat mehr als 30 Jahre Verwaltungserfahrung und sitzt für die Linken seit der jüngsten Kommunalwahl in der Stadtverordnetenversammlung. Bei der Bürgermeisterwahl am 20. September steht sie als einzige Frau auf den Stimmzetteln, mit ihr kandidieren die Stadtverordneten Andreas Igel (SPD) und Detlef Helgert (CDU) sowie der Einzelbewerber Jens Wylegalla.

Von Jutta Abromeit

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