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Forschungsflugzeug „Julia“ ist gut gelandet

Dahmeland-Fläming Forschungsflugzeug „Julia“ ist gut gelandet

Die Technische Hochschule Wildau ist jetzt eine der wenigen, die ein eigenes Flugzeug für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben besitzt. Am Mittwoch wurde das von der Oehnaer Firma Fläming Air gebaute Ultraleichtflugzeug zum Flugplatz Schönhagen überführt, wo es stationiert sein und seine Testflüge starten wird. Feierlich wurde es auf den Namen „Julia“ getauft.

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Fläming-Air-Pilot Jens Einführer (l.) übergibt Professor Wolfgang Rüther-Kindel die Flugzeugpapiere und den Zündschlüssel.

Quelle: Hartmut F. Reck

Schönhagen/Wildau/Oehna. Punkt 10.10 Uhr tauchte am Mittwoch das kleine Flugzeug am trüben Himmel über dem Flugplatz Schönhagen auf. Gestartet war es auf dem Flugplatz Oehna in Zellendorf, dem Firmensitz der Fläming Air GmbH, die dieses Ultraleichtflugzeug der Serie Peregrine (Wanderfalke) SL hergestellt und ganz nach den Wünschen der Technischen Hochschule (TH) Wildau ausgerüstet und modifiziert hat. Werkspilot Jens Einführer drehte mit dem nagelneuen Forschungs- und Schulungsflugzeug zwei Ehrenrunden für die Ehrengäste, die sich auf der Freiluftplattform des Restaurants „Cockpit“ versammelt hatten, bevor er dann sanft auf der Landebahn des Flugplatzes aufsetzte.

Applaus vom Balkon für das gerade gelandete Flugzeug

Applaus vom Balkon für das gerade gelandete Flugzeug.

Quelle: Hartmut F. Reck

Empfangen wurde der Pilot von Professor Wolfgang Rüther-Kindel vom Fachgebiet Luftfahrttechnik der TH Wildau, unter dessen Leitung das Flugzeug für spezielle Aufgaben entwickelt wurde (MAZ berichtete). Ausgestattet ist es mit einer ganzen Reihe von Sonden zur Messung und Überwachung verschiedener Flugkonfigurationen, das Material wird dann im Labor in Wildau zu Forschungs- und Entwicklungszwecken ausgewertet. Dazu eignet sich dieses etwa 120 000 Euro teure Flugzeug besonders gut, weil man Messgeräte oder Kameras mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm an seinen Flügeln anbringen kann, betont Fläming-Air-Geschäftsführerin Carola Steinert.

TH-Präsident László Ungvári (r) und Martin Eckardt (2vr) von der Firma Aeronavis unterzeichnen einen Kooperationsvertrag über den Betrieb de

TH-Präsident László Ungvári (r.) und Martin Eckardt (2.v.r.) von der Firma Aeronavis unterzeichnen einen Kooperationsvertrag über den Betrieb des Flugzeugs.

Quelle: Hartmut F. Reck

Stationiert wird das Flugzeug auf dem Flugplatz Schönhagen, wo es in einem Hangar untergebracht ist. Dazu wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Kanzler der TH, Thomas Lehne, und Klaus-Jürgen Schwahn, dem Geschäftsführer des Flugplatzes, unterzeichnet.

„Julia“ und ihre Bewunderer – von links

„Julia“ und ihre Bewunderer – von links: Klaus-Jürgen Schwahn (Flugplatz Schönhagen), Martin Eckardt (Aeronavis), TH-Präsident László Ungvári, Wolfgang Rüther-Kindel vom TH-Fachgebiet Luftfahrttechnik und TF-Kanzler Thomas Lehne.

Quelle: Hartmut F. Reck

Einen weiteren Vertrag besiegelten TH-Präsident László Ungvári und Martin Eckardt, der die Firma Aeronavis leitet. Er übernimmt auch die Wartung des Flugzeugs vor O.

Von Hartmut F. Reck

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