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Forstwirte in Schlenzer pflegen Rettungswege

Ausbau der Waldwege Forstwirte in Schlenzer pflegen Rettungswege

Der schlechte Zustand von Waldwegen ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Rettungsfahrzeuge müssen beispielsweise langsamer zu einem Unglücksort fahren. Das vom Land geforderte Rettungswegekataster ist oftmals nicht mehr als eine Idee auf Papier. In Schlenzer wollen Forstwirte, Oberförsterei und Gemeinde diesen Zustand beenden.

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Michael Lunkwitz (2.v.l.) erläutert den genauen Wegeverlauf.

Quelle: Uwe Klemens

Schlenzer. Der Zustand der Waldwege ist vielerorts ein Trauerspiel. Was Waldbewirtschafter und Spaziergänger ärgert, kann im Extremfall zur Gefahrenquelle werden. Denn auch Rettungsfahrzeuge, beispielsweise bei einem Waldbrand, können die meisten Wege nicht befahren, ohne sich selbst zu gefährden. Der vom Land geforderte Rettungswegekataster, der Waldgebiete mit einem etwa Tausend-mal-Tausend-Meter-Raster überzieht, ändert daran nichts.

1700 Meter Waldwege schon erneuert

Nicht länger hinnehmen wollte man dies in der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Schlenzer, die 66 Mitglieder mit einer Gesamtfläche von 419 Hektar vereint. Die vom Land im vergangenen Jahr verabschiedete Richtlinie zur Hundert-Prozent-Förderung der Waldwegebefestigung wurde genutzt und als erste Maßnahme die Instandsetzung mehrerer, insgesamt 1 700 Meter langer Waldwege im Forstrevier Riesdorfer Heide in Angriff genommen. Nach zweimonatiger Bauzeit wurde der mit Natursteinschotter verfestigte Abschnitt gestern Vormittag offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Begeistert darüber zeigte sich nicht nur FBG-Vorsitzender Ronny Kutz, sondern auch Forstrevierleiter Michael Lunkwitz. „Ein guter Anfang, auf den wir stolz sein können“, sagte Lunkwitz. „Irgendwo muss man ja mal anfangen.“

Gemeinde überbrückt Förderlücke

2338 Tonnen Trag- und 664 Tonnen Deckschicht wurden durch die Jessener Spezialfirma Rade-GmbH eingebracht, die bereits in der Gemarkung Welsickendorf und im Dahmer Raum ähnliche Maßnahmen durchgeführt hat. Da die Fördersumme von 42 483 Euro erst nach der Abnahme abgerufen werden kann, ist die Gemeinde Niederer Fläming als Kreditgeber eingesprungen. Die alte Wittenberger Landstraße bei Wiepersdorf hat man dort als nächstes Projekt bereits ins Auge gefasst.

Von Uwe Klemens

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