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Frank-Walter Steinmeier ehrt treue Genossen

SPD-Ortsverein Jüterbog feiert 25-jähriges Bestehen Frank-Walter Steinmeier ehrt treue Genossen

Die Sozialdemokraten in Jüterbog blicken auf eine 25-jährige Geschichte zurück. Sie gründeten einst einen der ersten Ortsvereine der Ost-SPD. Langjährige Mitglieder wurden nun beim Sommerfest geehrt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier kam dazu in die Stadt am Rande seines Wahlkreises.

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Frank-Walter Steinmeier (M.) mit langjährigen Parteimitgliedern und Gästen beim SPD-Sommerfest in Jüterbog.

Quelle: Martina Burghardt

Jüterbog. Das Jubiläum des SPD-Ortsvereins stand im Mittelpunkt des diesjährigen Sommerfestes der Jüterboger Sozialdemokraten. Freitagabend hatten sie sich dazu auf dem Hof vor dem Parteibüro in der Zinnaer Straße versammelt.

Dort erinnerte Vorsitzende Gabriele Dehn an die Anfänge des politischen Engagements der SPD-Mitglieder, allen voran Siegfried Jausch, der 1990 nicht nur der erste Ortsvereinsvorsitzende, sondern auch Landrat im Kreis Jüterbog wurde. Heute hat der Ortsverein 31 Mitglieder, neue zu gewinnen sei schwierig, sagte Gabriele Dehn. In der Stadtverordnetenversammlung hat die SPD vier Sitze, im Kreistag sind drei Jüterboger Sozialdemokraten und voriges Jahr zog Erik Stohn in den Landtag ein. Zum Sommerfest, das der Chor des Goethe-Schiller-Gymnasiums mit einem Konzert eröffnete, konnten zahlreiche Gäste aus der Stadt und dem Kreis, sowohl von Politik und Wirtschaft als auch von Verbänden und Vereinen, begrüßt werden, darunter Dietlind Biesterfeld, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Teltow-Fläming.

Frank-Walter Steinmeier, Außenminister und als Wahlkreisabgeordneter, übernahm die Auszeichnung der Genossen für langjährige Mitgliedschaft in der SPD. „Es ist vielleicht ein kleiner Trick der Geschichte gewesen“, sagte Steinmeier, „dass ausgerechnet am 40. Jahrestag der untergehenden DDR der Stern der Sozialdemokratie in der DDR wieder aufging.“ Er erinnerte an die Gründung vieler Orts- und Regionalverbände, auch in Jüterbog und Niedergörsdorf.

„Ich freue mich riesig“, sagte Frank-Walter Steinmeier, „dass ich heute dabei sein kann zusammen mit einigen derjenigen, die entweder ganz von Anfang an dabei waren und damit 25 Jahre SPD-Arbeit auf dem Buckel haben, oder mit denjenigen, die schon Jahre und Jahrzehnte für die SPD und damit für die Bürger dieser Stadt gearbeitet haben.“ In dem Bewusstsein, dass man nicht immer die Mehrheit hat und zu Kompromissen bereit sein muss, sei dies den Jüterbogern gut gelungen.

Über die Zukunft sagte Gabriele Dehn, dass die Mitgliedergewinnung eine wichtige Aufgabe für den Ortsverein bleibt. Man wolle weiterhin die Ängste und Sorgen der Bürger ernst nehmen und das politische Handeln danach ausrichten.

Von Martina Burghardt

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