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Teltow-Fläming Frauentagsfeier mit den „Red Shoe Boys“
Lokales Teltow-Fläming Frauentagsfeier mit den „Red Shoe Boys“
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00:45 14.03.2018
Trebbins Kulturmitarbeiter Christoph Stadler wird von den „Red Shoe Boys“ im wahrsten Sinne auf den Arm genommen. Quelle: Elinor Wenke
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Trebbin

Rund 100-mal zückten Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) und Hans Clauert alias Uwe Schulze am Freitagabend im Clauerthaus eine Rose für alle weiblichen Gäste – und die waren eindeutig in der Überzahl. Denn jedes Jahr um den 8. März herum lädt die Stadt Trebbin zur Frauentagsfeier ein.

Die „Red Shoe Boys“ als Verwandlungskünstler. Quelle: Elinor Wenke

Männer waren Mangelware und die wenigen wurden zum Bedienen, Abräumen und Musikmachen eingesetzt – und für ein rasantes Kulturprogramm! Zum ersten Mal gastierten die „Red Shoe Boys“ in Trebbin. Thomas Schwabe und Peter Kohn aus Berlin boten einen bunten Mix aus Gesang, Tanz, Verwandlung und Kabarett.

Die Frauen hatten ihren Spaß. Quelle: Elinor Wenke

Ihr Publikum begeisterten sie mit verblüffenden Kostümwechseln. Nahezu im Minutentakt schlüpften die stattlichen Männer in weibliche Star-Rollen. Trällerte der eine eben noch als Katja Ebstein auf der Bühne, lugte der andere schon als feurige Spanierin aus der Tür. Parodiert wurden Milva und Daliah Lavi ebenso wie Heidi und Andrea Berg oder Mireille Mathieu und Helene Fischer. Pop-Ikone Tina Turner rockte durch den Saal und auch der blonde Heino durfte nicht fehlen. Ob gerade Schwabe oder Kohn auf der Bühne tanzten, war am Ende nicht mehr auszumachen.

Frauen beim gemütlichen Plausch

Kulturmitarbeiter Christoph Stadler hatte die „Red Shoe Boys“ in Thyrow erlebt und für Trebbin verpflichtet, und als er im wahrsten Sinne auf den Arm genommen wurde, quietschte das Publikum vor Vergnügen.

Die Frauen nutzen den Abend auch, um zur Musik von DJ Bernd Piper zu tanzen oder sich einfach gemütlich zu unterhalten. Waltraud Samland aus Trebbin saß mit neun fröhlichen Klein Schulzendorferinnen am Tisch, sie kommen jedes Jahr. „Früher kamen wir von der LPG aus, heute sind wir privat hier“, erzählte Ingrid Likuski, „es ist eine schöne Stimmung hier.“ „Die Stühle kennen uns schon“, scherzte Christina Emmermacher. Und Regina Pasche wurde wie immer bei ihrem Spitznamen gerufen – „Schnippe“. „Wahrscheinlich, weil ich früher so schnippisch war“, verriet sie lachend.

Von Elinor Wenke

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