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Teltow-Fläming Freie Fahrt über Mückendorfer Bahnbrücke
Lokales Teltow-Fläming Freie Fahrt über Mückendorfer Bahnbrücke
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00:27 14.11.2015
Scherenschnitt. Bürgermeister Peter Ilk, Bahn-Projektleiter Michael Bung und Stadtverordnetenvorsteher Lutz Möbus (v.l.) gaben die Mückendorfer Straßenüberführung symbolisch frei. Quelle: Frank Pechhold
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Mückendorf

Mit einem symbolischen Scherenschnitt wurde die neue Straßenüberführung in Mückendorf Dienstag für den Verkehr freigegeben. Ab dem 18. November soll auch der Verkehr über die im Bau befindlichen Lindenbrücker Bahnbrücke rollen. Zwei Tage später wird damit begonnen, die alten Bahnübergänge in beiden Orten zurückzubauen.

„Die Überführungen in Mückendorf und Lindenbrück sind zwei von 20 verschieden großen und teuren Brücken, die bis 2018 zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda entstehen“, sagte Michael Bung von der DB Projekt Bau. Er leitet den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Dresden.

Im Februar begannen die Arbeiten für beide Brücken. Auftragnehmer war eine Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen Echterhoff und Tesch. „Wir sind froh darüber, dass der Übergang noch vor dem Winter fertiggestellt wurde“, sagte der Mückendorfer Ortsvorsteher Dietmar Wolf. Noch vor Jahren sei nur eine Notbrücke für die Feuerwehr angedacht gewesen. Nun verfüge man über eine für den Lkw-Verkehr aus dem Industriegebiet ausgebaute Bahnbrücke mit kombinierten Geh- und Radweg. „Normalerweise ersetzt die Bahn mit dem Bau einer solchen Brücke nur den bestehenden Bahnübergang“, sagte Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos). In diesem Fall habe man sich darauf verständigt, die Brücke nicht unmittelbar neben dem 200 Meter weiter nördlich gelegenen Übergang am Teupitzer Weg zu bauen. „Wir haben den Brückenstandort so verschoben, dass eine zweite Zufahrt zu unserem Industriegebiet entstanden ist.“

Die Mückendorfer Überführung kostet rund vier Millionen Euro. Je ein rundes Drittel der Kosten tragen Baruth, Bahn und Bund. Die Straßenüberführung ist 515 Meter lang und führt über eine 5,90 Meter hohe und 13,75 Meter breite Brücke. Sie wird von einem kombinierten Geh- und Radweg flankiert.Verbaut wurden 191 Tonnen Betonstahl, 1038 Kubikmeter Beton und 50 000 Kubikmeter Erde.

Am Abzweig zur Brücke wird ein rund 350 Meter langer Abschnitt der Bundesstraße 96 umgebaut. Im Kreuzungsbereich mit der Chausseestraße entstehen zwei Linksabbiegerspuren. Deshalb kommt es noch bis Dezember zu Verkehrseinschränkungen.

In einer Woche wird die rund 530 Meter lange Straßenüberführung in Lindenbrück für den Verkehr freigegeben. Die Baukosten von 3,1 Millionen Euro teilen sich die Stadt Zossen, Bahn und Bund.

„Diese ersten beiden Brücken sind für uns so eine Art Probelauf”, sagt Projektleiter Bung. Schließlich wolle man fast alle anderen Brücken — wie in Neuhof, Klein Ziescht und Golßen — von August 2016 bis Dezember 2017 bauen. Für diesen Zeitraum ist eine Totalsperrung zwischen Wünsdorf und Elsterwerda geplant. Fern- und Güterverkehrszüge werden dann über Falkenberg umgeleitet, Nahverkehrszüge von Bussen ersetzt. Ende 2017 wolle man den dann ausgebauten Abschnitt der Bahnstrecke Berlin-Dresden für eine Zug-Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde freigeben. 2018 stünden Prüf- und Messfahrten an. „Und dann gehen wir Ende 2018 auf dieser Strecke mit Tempo 200 in Betrieb.”

Von Frank Pechhold

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